Salif Sané spielte erstmals nach langer Zeit eine Halbzeit durch. © Tim Rehbein/RHR-FOTO
Schalke 04

Schalke-Trainer Dimitrios Grammozis und die kniffligen Personalfragen

Bevor Schalke am nächsten Sonntag die Zweitligasaison gegen Holstein Kiel fortsetzt, muss Trainer Dimitrios Grammozis knifflige Personalfragen klären. Marcin Kaminski fällt gegen Kiel aus.

Dimitrios Grammozis scheint mit dem Stand der Schalker Vorbereitung offenbar sehr zufrieden zu sein. Knapp eine Woche vor dem Heimspiel gegen Holstein Kiel (So. 13.30 Uhr, Veltins-Arena) spendiert der Schalker Trainer seiner Mannschaft in dieser Woche gleich zwei freie Tage. Am Montag und am Donnerstag ist trainingsfrei.

Der 43-Jährige wird die Zeit sicherlich dazu nutzen, um sich viele Gedanken über einige knifflige Personalfragen machen, die alle Mannschaftsteile betreffen.

Abwehr: Hier wird in der von Grammozis favorisierten Dreierkette Marcin Kaminski mindestens gegen Kiel ausfallen, weil er am Samstag unmittelbar vor dem Testspiel gegen Fortuna Sittard per Schnelltest positiv getestet wurde. Dieser Befund wurde durch einen PCR-Test bestätigt.

Kaminski fällt aus

Kaminski ist der einzige Schalker Spieler, der in dieser Saison noch keine Zweitligaminute verpasst hat. Salif Sané ist für ihn noch keine Alternative. Der Senegalese wirkte nach seinen Knieproblemen gegen Sittard zwar eine Halbzeit mit, doch Grammozis warnte vor zu hohen Erwartungen. „Wir müssen bei Salif sehr vorsichtig sein. Das ist ein schwieriger Spagat. Aktuell reicht es bei ihm für nicht mehr als 45 Minuten“, führte der Schalker Trainer aus.

Eine gute Nachricht gibt es dagegen von Ko Itakura. Der Innenverteidiger hat nach einem negativen PCR-Test von den Behörden grünes Licht bekommen und kehrte am Sonntag ins Training zurück.

Mittelfeld: Hier wird Grammozis ab Dienstag ganz genau hinschauen, wie es um die Fitness von Danny Latza und Dominick Drexler bestellt ist. Beiden fehlt die Spielpraxis nach ihren Verletzungen, deshalb dürfte es maximal für einen Kaderplatz gegen Holstein Kiel reichen.

Bitter ist für Schalke der längerfristige Ausfall von Mehmet Can Aydin, der wegen einer Oberschenkelverletzung passen muss. Grammozis: „Das ist sehr schade. Es ist die gleiche Stelle, die ihm schon einmal Probleme gemacht hat.“

Idrizi macht Fortschritte

Gut in Schuss ist dagegen aktuell Blendi Idrizi. „Er hat sich gut entwickelt und den nächsten Schritt gemacht“, lobte Grammozis den kosovarischen Nationalspieler, der sich allerdings in puncto Chancenauswertung erheblich verbessern muss. Gegen Sittard vergab der 23-Jährige gleich vier gute Möglichkeiten.

Angriff: Gegen Kiel ist Marvin Pieringer gesperrt (fünfte Gelbe Karte), während der erkältete Darko Churlinov in der vergangenen Woche kaum trainieren konnte. Umso wichtiger wäre die Rückkehr von Simon Terodde. Aber geht Grammozis dieses Risiko ein und setzt den Torjäger sofort wieder ein?

Wird Terodde rechtzeitig fit?

Dies wäre ein riskanter Kaltstart, schließlich fiel der 33-Jährige wochenlang mit einem Muskelfaserriss in der Wade aus. Erst seit Anfang Januar war Terodde wieder auf dem Platz zu sehen. „Ab nächste Woche wird er die Belastung im Training steigern. Ich bin guter Dinge, dass er uns am kommenden Wochenende wieder zur Verfügung steht“, so der Plan von Grammozis.

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