Schalke 04 setzt die Tradition der Gedenkstättenfahrten fort Zeichen gegen Hass und Gewalt

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Buchenwald ist das Ziel einer Schalke-Delegation.
Die Gedenkstättenfahrt nach Buchenwald findet vom 18. bis 20. Januar statt. © Schalke 04
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Schalker Anhänger machen sich am Freitag auf die Reise zu einer neuen Gedenkstättenfahrt. Nachdem in den vergangenen Jahren das Konzentrationslager in Auschwitz besucht wurde, ist das Ziel diesmal Buchenwald, wo eines der größten Konzentrationslager in Deutschland stand.

Die Fahrt zu der Gedenkstätte Buchenwald wird von der Abteilung Fanbelange in Zusammenarbeit mit dem Schalker Fanprojekt und mit der Unterstützung von Schalke hilft! und dem Institut für Stadtgeschichte der Stadt Gelsenkirchen realisiert. Auch die Vorstände Christina Rühl-Hamers und Dr. Bernd Schröder sind mit dabei.

Um die Teilnehmer auf die Reise vorzubereiten, fand am 1. November ein Vorbereitungstag statt. Neben dem gegenseitigen Kennenlernen begab sich die Gruppe außerdem auf die Spuren jüdischer Schalker und besichtigte einige relevante Erinnerungsorte in Gelsenkirchen – darunter die Neue Synagoge in der Georgstraße.

Dort wurden die Teilnehmer von der 1. Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde in Gelsenkirchen, Judith Neuwald-Tasbach, in Empfang genommen, die an die Verantwortung aller appellierte, sich der Bedrohung des stetig zunehmenden Antisemitismus in unserer Gesellschaft mit Zivilcourage entgegenzustellen. Im Anschluss besuchte die Gruppe den Südfriedhof in Gelsenkirchen-Horst. Dort erinnert eine Gedenktafel an den Angriff der britischen Luftwaffe auf das Gelände der Fabrik Gelsenberg, in dessen unmittelbarer Nähe sich 1944 ein Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald befand.