Schalke 04

Schalke-Vorstand Peter Knäbel fühlt sich nach 1:1 in Bremen betrogen

Peter Knäbel ist ein Mensch, der sich wohlüberlegt, wie er Sachverhalte formuliert. Doch nach dem Schalker 1:1 in Bremen war es selbst beim 55-Jährigen mit der Gelassenheit vorbei.
Sauer und enttäuscht: Schalke-Sportvorstand Peter Knäbel. © dpa

Auch Peter Knäbel verstand nach dem Unentschieden in Bremen die Fußball-Welt nicht mehr. „Wir fühlen uns schlichtweg betrogen“, tobte der Schalker Sportvorstand am Mikrofon von Sport1 über die Elfmeterentscheidung von Schiedsrichter Tobias Stieler.

„Ich bin enttäuscht, wütend und sehr aufgebracht“, führte Knäbel weiter aus. „Es ist für mich kein elfmeterwürdiges Foul. Es hat meiner Meinung nach keine Berührung stattgefunden. Es ist kein Elfmeter, da muss der Kölner Keller nicht einschreiten.“

Doch genau das geschah. Schalkes Henning Matriciani soll Roger Assalé gefoult haben. Und so brachte ein sehr zweifelhafter Elfmeter den Gastgebern in der neunten Minute der Nachspielzeit den glücklichen Ausgleich.

Auch innerhalb der Schalker Mannschaft war der Elfmeterpfiff hinterher das große Thema. Marius Bülter sagte: „Wenn man sich die Bilder anguckt, ist unser Ärger berechtigt. Man kann es eigentlich nicht mit Worten beschreiben. Es ist unverständlich, wie man in dieser Situation einen Elfmeter geben kann.“

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