Schalke 04

Schalker bei der EM: Schöpf mit Österreich raus, Rönnows Dänen weiter

Außenseiter Österreich stand mit dem eingewechselten Alessandro Schöpf kurz vor der Sensation, scheiterte im Achtelfinale dann aber doch an Italien. Dänemark schlug Wales ohne Rönnow 4:0.
Zum Haareraufen: Alessandro Schöpf, bis zum 30. Juni noch beim FC Schalke unter Vertrag, schied bei der EM mit Österreich nach großem Kampf erst nach der Verlängerung des Achtelfinales gegen Italien aus. © dpa

Sie haben auf Schalke zwar keine berufliche Zukunft mehr, spielen bis zum 30. Juni – solange läuft ihr Vertrag bzw. ihre Ausleihe offiziell – neben der ihres Heimatlandes offiziell aber auch noch unter der Schalker „Flagge“ – Alessandro Schöpf (Österreich) und Frederik Rönnow (Dänemark).

Nachdem Ozan Kabak mit der Türkei schon in der Vorrunde ausgeschieden und ohne Einsatz geblieben war, hatte Schöpf mit Österreich erstmals das Achtelfinale einer EM erreicht. Und fast wäre sogar noch mehr drin gewesen. Nach großem Kampf, aber auch einer spielerisch sehr beherzten Vorstellung standen die Österreicher in London kurz vor der großen Sensation, zwangen Italien in die Verlängerung, in der sie dann allerdings mit 1:2 verloren.

Schöpf zweimal eingewechselt

Schöpf war kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit eingewechselt worden. Im letzten Gruppenspiel gegen die Ukraine war er bereits nach einer halben Stunde von Trainer Franco Foda eingewechselt worden und zeigte eine – vor allem gemessen an seinen Vorstellungen auf Schalke im vergangenen Jahr – erstaunlich gute Leistung.

Torhüter Frederik Rönnow, von Eintracht Frankfurt noch bis zum 30. Juni an Schalke ausgeliehen, kam für Dänemark zwar noch nicht zum Einsatz, kann aber trotzdem zufrieden sein. Denn nach einem 4:0-Sieg gegen Wales stehen die Dänen im Viertelfinale, wo der Europameister von 1992 auf den Sieger der Partie Niederlande gegen Tschechien trifft.

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