Schalke 04

Schalkes Abwehrchef Itakura: Reichlich Flugmeilen, aber kein Einsatz

Stress mit Japan statt „Big in Japan“: Schalkes Abwehrchef kam in der Länderspiel-Woche zwar ordentlich rum, aber nicht zum Einsatz. S04-Trainer Dimitrios Grammozis ist darüber wenig begeistert.
Im Reisestress: Zum Einsatz kam Ko Itakura bei der japanischen Nationalmannschaft allerdings nicht. © Tim Rehbein/RHR-FOTO

Vietnam, Oman, und dann wieder zurück ins Ruhrgebiet – Ko Itakura kam richtig viel rum in den letzten Tagen. Mit der japanischen Nationalmannschaft sammelte Schalkes Abwehrchef außer vielen Bonus-Flugmeilen zwar auch ganz wichtige Punkte im Kampf um die WM-Qualifikation – zum Einsatz kam er aber nicht. In beiden Spielen saß Itakura 90 Minuten lang auf der Bank.

Bei Schalkes Trainer Dimitrios Grammozis stößt das nicht unbedingt auf Begeisterung: „Für mich als Trainer ist es nicht optimal, dass er keine Spielpraxis bekommen hat. Ich bin froh, dass er nach dieser Tortur heil zurückgekehrt ist.“

Bislang widerstandsfähig

Schließlich verlief der Ausflug von Itakura nicht ganz reibungslos. Einmal musste die Maschine sechs Stunden warten, bis es weiter ging. Alles andere als eine optimale Vorbereitung also für Itakura für das Top-Spiel am Samstag in Bremen.

Aber: Bislang zeigte sich der Japaner im Umgang mit diesen Reise-Strapazen auf Schalke als äußerst widerstandsfähig und stand im Schalker Abwehrzentrum seinen Mann. Seine vielleicht schwächste Leistung bot er im letzten Spiel gegen Darmstadt – und da war er vorher nicht unterwegs.

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