Schalke 04

Was Schalke-Sportvorstand Peter Knäbel jetzt vom DFB erwartet

Ein sehr fragwürdiger Elfmeter in der Nachspielzeit rettete Werder Bremen beim 1:1 gegen Schalke 04 einen Punkt. Schalke-Sportvorstand Peter Knäbel hat klare Forderungen formuliert.
Nicht angemessen, befand der DFB, war die Intervention des Video-Assistenten. Schiedsrichter Tobias Stieler schaute hin. © Tim Rehbein/RHR-FOTO

In Bremen war der eingewechselte Werder-Profi Roger Assalé nach einem Zweikampf mit dem Schalker Henning Matriciani in der 94. Minute theatralisch zu Boden gesunken. Nach Intervention von Video-Assistent Christian Dingert lief Tobias Stieler zum TV-Bildschirm und entschied auf Elfmeter. Niclas Füllkrug erzielte in der 99. Minute das Tor zum 1:1-Endstand. Die Schalker protestierten wütend, aber erfolglos.

Der Deutsche Fußball-Bund gestand den Fehler ein: „Es stellt sich die Frage, in welcher Intensität es in diesem Ablauf einen Kontakt zwischen dem Schalker Abwehrspieler und dem Bremer Angreifer gegeben hat. Die TV-Bilder bringen hier keine Evidenz, die es erfordert, dass es klar und offensichtlich falsch war, dass es in dieser Situation keinen Strafstoß gegeben hat. Eine Intervention des Video-Assistenten war hier nicht angemessen.“

Schalke-Sportvorstand Peter Knäbel hat klare Forderungen an den DFB formuliert. „Wir dürfen das Spiel nicht zu kompliziert machen, es muss verständlich und mit Blick auf die Regelanwendung für Fans und Beobachter berechenbar bleiben. Das war an diesem Wochenende nicht der Fall. Wir gehen davon aus, dass der DFB und seine Schiedsrichter die Spiele detailliert aufarbeiten werden.“

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