DFB-Kontrollausschuss ermittelt wegen Spuckattacke gegen Kabak

Schalke 04

Es war fast zu erwarten: Ozan Kabak droht nach seiner Spuckeinlage ein Nachspiel. Der DFB-Kontrollausschuss wird nach dem 1:3 gegen Bremen aktiv. Das bestätigte der DFB auf SID-Anfrage.

Gelsenkirchen

, 28.09.2020, 08:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
Sein Blick sagt mehr als tausend Worte: Ozan Kabak (l.) droht eine noch längere Sperre. Rechts ist auch Mark Uth die Enttäuschung anzusehen.

Sein Blick sagt mehr als tausend Worte: Ozan Kabak (l.) droht eine noch längere Sperre. Rechts ist auch Mark Uth die Enttäuschung anzusehen. © dpa

Kabak hatte sich noch am Abend bei seinem Gegenspieler Ludwig Augustinsson entschuldigt, nachdem er ihn im Spiel angespuckt hatte. „Es war keine Absicht, die Sicht von außen täuscht“, schrieb der türkische Nationalspieler bei Twitter: „Ich habe so etwas noch nie gemacht und werde es auch niemals tun, da es einfach unsportlich ist. In jedem Fall, Entschuldigung an Ludwig.“

Die Szene hatte nach dem Spiel für viel Wirbel gesorgt. „Ich weiß, dass die Situation auf Schalke unruhig ist. Aber das ist ein Unding und eine klare Rote Karte“, sagte Werder-Trainer Florian Kohfeldt bei Sky.

Dass er Augustinsson anspuckte, sah Schiedsrichter Markus Schmidt nicht. Der betroffene Bremer Spieler hatte dies in der Hitze des Gefechts ebenfalls nicht mitbekommen, doch wurde er nach Schlusspfiff mit den Bildern konfrontiert. „Das ist natürlich kein Fairplay“, sagte der Schwede.

Kabak sah in dem Krisenduell am Samstagabend gegen Werder in der Schlussphase wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte und wird den Schalkern beim Auswärtsspiel in Leipzig am kommenden Samstag ohnehin fehlen. Nun droht noch ein längerer Ausfall des Defensivspezialisten.

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