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Was für eine Zitterpartie! Mit 6:5 nach Elfmeterschießen gewinnt Schalke in Köln - spielerisch bleibt aber bei der Tedesco-Truppe weiterhin noch viel Luft nach oben.

Köln

, 31.10.2018 / Lesedauer: 4 min

Alexander Nübel: Weil Ralf Fährmann immer noch nicht ganz fit ist, stand Nübel erneut im Tor und machte seine Sache ordentlich. Am Gegentor war er schuldlos – der Schuss von Cordoba wurde von Sané unhaltbar abgefälscht. Gut in der Spieleröffnung, mit präzisen Pässen und Abschlägen, die man von Fährmann nicht immer sieht. Mit einem gehaltenen Elfmeter trug er am Ende viel zum Schalker Sieg bei. Note 2,0

Salif Sané: In der ersten Halbzeit mit ungewohnt vielen Stockfehlern. Sah beim Gegentor unglücklich aus, als er Cordoba erst zum Schuss kommen ließ und den Ball dann auch noch unhaltbar für Nübel abfälschte. Note: 4

Naldo: Schaltete sich vor allem bei Standardsituationen immer wieder in den Angriff ein, seinen Freistößen und Kopfbällen fehlte allerdings die Präzision. Wurde in der 72. Minute „Opfer“ einer taktischen Umstellung, als Tedesco ihn gegen Nabil Bentaleb auswechselte. Note 3

Matija Nastasic: Präsentierte sich in Köln nicht ganz so sattelfest wie in den sonstigen Spielen, in denen er dabei war. Begann auf der linken Abwehrseite, als Naldo für Bentaleb ausgewechselt wurde und Tedesco auf Viererkette umstellte, rückte er in die Innenverteidigung. Note 4



Alessandro Schöpf: Der Österreicher durfte für Daniel Caligiuri von Anfang an auf den Platz – konnte seine Aufstellung allerdings nicht durch gute Leistungen rechtfertigen. Schöpf gelang so gut wie gar nichts. Tedesco nahm ihn in der 58. Minute aus dem Spiel, auch, weil Schöpf mit Gelb vorbelastet war. Note 5,5

Alexander Nübel hält einen Elfmeter, Nabil Bentaleb macht es noch einmal spannend

Alessandro Schöpf © imago

Sebastian Rudy: Geholt hat man ihn vor allem, damit er der Offensive Impulse gibt – das hat er in Köln nicht geschafft, Rudy blieb blass und fiel, wenn überhaupt, durch Quer- und Rückpässe auf. Hatte in der 22. Minute Pech, dass sein Weitschuss-Hammer aus 25 Metern noch abgefälscht wurde. Note 5

Hamza Mendyl: Zeigte sich weniger undiszipliniert als in den vergangenen Spielen, als er jeweils kurz vor einer Gelb-Roten Karte stand – das ist aber auch das Beste, was man von ihm sagen kann. Blieb mit seinen Dribblings immer wieder an seinem Gegenspieler hängen und konnte seine Schnelligkeit zu selten ausspielen. Musste in der 82. Minute verletzt vom Feld. Note 5

Amine Harit: Der wuselige Mittelfeldspieler durfte endlich einmal wieder von Beginn an ran und sollte gemeinsam mit Yevhen Konoplyanka für Kreativität im Mittelfeld sorgen. War noch einer der Aktivposten in der Schalker Offensive. Note 3,5

Alexander Nübel hält einen Elfmeter, Nabil Bentaleb macht es noch einmal spannend

Amine Harit © dpa

Yevhen Konoplyanka: Machte zum ersten Mal in der 19. Minute mit einem Distanzschuss auf sich aufmerksam, der aber am Tor vorbeistrich. Hatte in der 33. Minute Pech, als der Schiedsrichter nach einem Zweikampf mit Louis Schaub nicht auf Elfmeter entschied. Blieb ansonsten wirkungslos und musste in der 67. Minute für Breel Embolo vom Platz. Note 4,5

Guido Burgstaller: Auch er zahlte seine Aufstellung nicht durch Leistung zurück. War wie immer sehr bemüht und arbeitet viel – dabei kam aber so gut wie nichts heraus. Ist von der Form der Vorsaison noch meilenweit entfernt. Note 5

Alexander Nübel hält einen Elfmeter, Nabil Bentaleb macht es noch einmal spannend

Guido Burgstaller © dpa

Mark Uth: In seiner Heimatstadt durfte er von Beginn an ran. Tedesco zog den gelernten Stürmer erneut ins Mittelfeld zurück und stellte Uth auf die Achterposition. War einer der Aktivposten im Schalker Angriff, zu einem Tor reichte es allerdings immer noch nicht - zumindest aus dem Spiel heraus. Den entscheidenden Elfer verwandelte er aber und schoss Schalke ins Achtelfinale. Note 4

Daniel Caligiuri: Kam in der 56. Minute für Schöpf und machte seine Sache etwas besser als der Österreicher – vom „alten“ Caligiuri der vergangenen Saison ist der Rechtsverteidiger allerdings immer noch weit entfernt. Note 4,5

Breel Embolo: Kam in der 67. Minute für Konoplyanka und sollte frischen Wind in den Schalker Sturm bringen. Das gelang ihm aber nicht wirklich, auch, wenn er sich, wie immer, sehr bemühte. Note 4

Alexander Nübel hält einen Elfmeter, Nabil Bentaleb macht es noch einmal spannend

Breel Embolo © imago

Nabil Bentaleb: Kam in der 72. Minute für Naldo – und brachte den dringend benötigten Schwung ins Schalker Offensivspiel. Hatte Pech mit einem Distanzschuss, der knapp über die Latte ging. Als Schalke in der 87. Minute den Elfmeter zugesprochen bekam, übernahm Bentaleb Verantwortung und traf - verschoss aber im Elfmeterschießen. Note 3,5


Weston McKennie: Kam in der 91. Minute für Hamza Mendyl, der allerdings schon in der 82. Minute verletzt das Feld verlassen musste. Seit dieser Saison darf man allerdings in der Verlängerung ein viertes Mal wechseln – McKennie profitierte davon. Note 4

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