Beim Schalker Wiedersehen mit Rudy droht Serdar auszufallen

Schalke 04

Wegen Adduktorenproblemen droht Suat Serdar beim Schalker Auswärtsspiel am Sonntag in Hoffenheim auszufallen. Dabei gibt es ein Wiedersehen mit Sebastian Rudy.

Gelsenkirchen

, 18.10.2019, 16:29 Uhr / Lesedauer: 1 min
Beim Schalker Wiedersehen mit Rudy droht Serdar auszufallen

In Hoffenheim läuft es für Sebastian Rudy viel besser als zuletzt auf Schalke. © dpa

Sebastian Rudy war eines der größten Transfermissverständnisse des FC Schalke 04 in der jüngeren Vereinsgeschichte. Im vergangenen Sommer als Königstransfer gepriesen und als Wunschspieler des damaligen Schalke-Trainers Domenico Tedesco geholt, konnte der Nationalspieler die Erwartungen nie erfüllen. Am Sonntag kommt es zum brisanten Wiedersehen zwischen Schalke und Rudy.

Denn nach nur einem Jahr auf Schalke entschieden sich beide Seiten dafür, die Zusammenarbeit erst einmal zu beenden. Rudy wurde an den Verein für ein Jahr ausgeliehen, wo sein sportlicher Stern aufging: TSG 1899 Hoffenheim.



Dort scheint der 29-Jährige an seine früheren Leistungen anknüpfen zu können. Unter seinem neuen Trainer Alfred Schreuder absolvierte der Mittelfeldspieler bislang alle Spiele in dieser Saison über die volle Distanz.


Rückkehr zu den Königsblauen ist kein Thema


Dass Rudy zuletzt sogar mit 2:1 einen Überraschungserfolg mit den Kraichgauern beim FC Bayern feiern konnte, dürfte ihn besonders gefreit haben. Denn an gleicher Stelle hatte er mit Schalke sein persönliches Waterloo erlebt. Bei der 1:3-Niederlage der Königsblauen in der bayerischen Landeshauptstadt war Rudy von Tedesco bereits nach 33 Minuten ausgewechselt worden. Seitdem war das Verhältnis zwischen Trainer und Spieler so belastet, dass beide Seiten nicht mehr zueinander fanden.



Zwar besitzt Rudy auf Schalke noch einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022, doch an eine Rückkehr nach Gelsenkirchen verschwendet der Mittelfeldspieler jetzt schon keinen Gedanken mehr. Im Hoffenheim Vereinsmagazin „Spielfeld“ äußerte sich der 29-Jährige vor wenigen Wochen bereits unmissverständlich: „Ich möchte definitiv länger hier bleiben.“ Zudem könne er sich „sehr gut vorstellen, meine Karriere bei der TSG zu beenden“.