Benito Raman will unbedingt zu Schalke 04 wechseln

Schalke 04

Der Transferpoker zwischen Fortuna Düsseldorf und Schalke 04 um Benito Raman geht in die entscheidende Phase. Nun hat der umworbene Spieler die Initiative ergriffen.

Gelsenkirchen

, 25.06.2019 / Lesedauer: 3 min
Benito Raman will unbedingt zu Schalke 04 wechseln

Benito Raman will unbedingt zum FC Schalke 04 wechseln. © dpa

Benito Raman macht Druck. Der vom FC Schalke 04 umworbene Stürmer will unbedingt zu den Königsblauen wechseln. Das hat der 24-Jährige jetzt in einem Interview mit der belgischen Zeitung „Nieuwsblad“ kundgetan.

Dabei äußerte er sich auch für Profi-Fußballer ungewöhnlich freimütig über den Stand der Verhandlungen mit den Königsblauen. Offenbar strebt Schalke eine langfristige Zusammenarbeit mit dem Angreifer an. Denn Raman betonte: „Ein Transfer würde meine ganze Karriere verändern. Ich kann für fünf Jahre unterschreiben und die Zukunft meiner Familie absichern. Diese Entscheidung habe ich getroffen“, so der 24-Jährige, der dann auch noch voller Überzeugung formulierte: „Ich werde auf Schalke am Freitag meinen Medizincheck absolvieren“.

Vertrag über fünf Jahre?

Raman hat offenbar den Transferpoker um seine Person zwischen Düsseldorf und Schalke satt. Er appellierte an seinen Noch-Arbeitgeber: „Vor zwei Jahren hat die Fortuna mich für einen kleinen Betrag bekommen. Jetzt können sich mich mit einem Profit verkaufen“.

Er selbst habe sich gegenüber der Fortuna stets korrekt verhalten, beteuerte der 24-Jährige, der mit zehn Treffern der beste Torschütze der Düsseldorfer in der abgelaufenen Saison war. „Ich habe viel Respekt vor dem Klub“, so Raman, „aber jetzt ist es Zeit, dass sie mich gehen lassen“.

Große Vorfreude bei Kenny

Doch die bisher kolportierten neun Millionen Euro sind den Düsseldorfer anscheinend (noch) nicht genug. Immerhin ist jetzt zumindest eine wesentliche Bedingung für den Transfer gegeben. Denn Düsseldorfs Vorstandsvorsitzender Thomas Röttgermann hatte zuletzt noch einmal betont: „Ein Wechsel käme nur in Betracht, wenn Benito uns klipp und klar seinen Wechselwunsch hinterlegt hätte“. Das ist jetzt geschehen. Nun fehlt nur noch die Einigung über die finanziellen Modalitäten.

Die hat es beim von Schalke ausgeliehenen Jonjoe Kenny längst gegeben. Für den Verteidiger gab es mit der englischen U21-Nationalmannschaft bei den Titelkämpfen in Italien und San Marino ein klein wenig versöhnliches Ende. Zwar schon vor dem Anpfiff ausgeschieden, gelang Kenny beim 3:3 gegen Kroatien mit einem sehenswerten Distanzschuss ein Treffer.

Lässt sich Cedric Teuchert ausleihen?

Jetzt geht es für den Verteidiger in den Urlaub, ehe er die Saisonvorbereitung auf Schalke aufnimmt. Eine Herausforderung, auf die sich Kenny mächtig freut.

„Schalke ist ein riesiger Klub mit tollen Fans, super Stadion und einer bewegten Geschichte. Auch Trainer David Wagner war ein Grund für meinen Transfer. Ich freue mich sehr und kann kaum erwarten, dass es endlich losgeht“, sagte Kenny in mehreren Interviews am Rande der Europameisterschaften.

Wenn er in Schalke eintrifft, könnte Cedric Teuchert weg sein. Der Stürmer beschäftigt sich nach „Bild“-Info mit einer Ausleihe. Der VfB Stuttgart soll interessiert sein.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt