04 Fragen an den Schalker Sportvorstand vor seiner Rückkehr zu seinem ehemaligen Arbeitgeber. Glückwunsch von Ralf Rangnick.

von NBM

Gelsenkirchen

, 27.09.2019, 19:12 Uhr / Lesedauer: 1 min

RB Leipzig grüßt aktuell von Platz eins – trauen Sie RB den Titel zu?

Ja, das traue ich RB Leipzig zu. Weil sie einen exzellenten Kader mit hochtalentierten und hochambitionierten Spielern haben. Darüber hinaus ist die Mannschaft in wesentlichen Teilen schon seit Jahren zusammen. Und sie wird seit dieser Saison von einem sehr guten Trainer wie Julian Nagelsmann gecoacht, der auf der exzellenten Arbeit von Ralf Rangnick aufbauen kann.


Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten sehen Sie zwischen RB Leipzig und Schalke 04?

Es macht keinen Sinn, Vereine miteinander zu vergleichen. Jeder Verein hat seine eigene Geschichte, eigene DNA und eigene Philosophie.


Welche Anregungen haben Sie aus Ihrer Tätigkeit in Leipzig auch für Ihre Arbeit auf Schalke mitnehmen können?

Einen klaren Plan zu haben, eine Philosophie zu implementieren und diese konsequent umzusetzen. Strukturen zu schaffen, innerhalb derer jeder weiß, was er zu tun hat. Darüber hinaus die Eigenschaft, offen zu sein für neue Entwicklungen. Der Fußball hat sich in den vergangenen fünf Jahren enorm schnell weiterentwickelt, und ich sehe keinen Grund, warum dies in den kommenden fünf Jahren anders sein soll. Demzufolge bedarf es einer Offenheit für Innovationen.


Haben Sie mit Ralf Rangnick vor Ihrer Entscheidung, zu Schalke zu wechseln, gesprochen, und was hat er Ihnen gesagt?

Selbstverständlich habe ich mit Ralf vor meiner Entscheidung gesprochen. Er, als zweimaliger Schalke-Trainer, hat mir gratuliert, weil der FC Schalke 04 ein großartiger Verein mit einer unglaublichen Wucht und unglaublich positiven Fans ist.

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