Für Schalke-Trainer Gross war Bentaleb „ein Lichtblick“

Schalke 04

Die nackten Zahlen waren ernüchternd: Schalke hat nach dem 0:0 bei Union Berlin im Kalenderjahr 2021 erst einen Sieg gelandet. Der erhoffte Befreiungsschlag bleibt weiterhin aus.

Gelsenkirchen

, 14.02.2021, 07:45 Uhr / Lesedauer: 1 min
Man sieht ihnen die Enttäuschung an: Das Schalker Quartett (v.l.) Becker, Mustafi, Thiaw und Serdar.

Man sieht ihnen die Enttäuschung an: Das Schalker Quartett (v.l.) Becker, Mustafi, Thiaw und Serdar. © dpa

Trotzdem gab es positive Aspekte. Dazu zählte zum Beispiel die Tatsache, dass die Königsblauen endlich mal wieder auswärts ohne Gegentor blieben. Die neuformierte Innenverteidigung mit Mustafi und Thiaw harmonierte gut und ließ wenige Chancen der „Eisernen“ zu.

Auch das Comeback von Nabil Bentaleb verlief bis zu seiner Auswechslung nach 64 Minuten ordentlich. „Er war ein Lichtblick. Ihm fehlt aber noch die Spielpraxis und Fitness. Was aber klar ist, er hat nunmal die letzten zwei Monate nicht mehr gespielt,“ sagte Schalke-Trainer Christian Gross.

Jetzt kommt das Derby

Leichter wird es für die Schalker nicht, den Abstieg noch zu vermeiden. Nächster Gegner in der Veltins-Arena: Der sportlich in der Bundesliga angeschlagene Erzrivale Borusssia Dortmund.

Ralf Fährmann ordnete die Lage so ein: „Es ist für uns eine schwierige, bittere und harte Situation. Es bringt aber nichts, den Kopf in den Sand zu stecken und Trübsal zu blasen. Wir müssen Männer sein, kämpfen und nicht über die Mitleidstour kommen.“

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