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Jeffrey Bruma verlässt Schalke 04 ohne Groll

Schalke 04

Der in der Winterpause ausgeliehene Jeffrey Bruma kehrt zum VfL Wolfsburg zurück. Doch dort wird er wohl nicht bleiben. Der Abwehrspieler sucht einen neuen Verein.

Gelsenkirchen

, 21.05.2019 / Lesedauer: 3 min
Jeffrey Bruma verlässt Schalke 04 ohne Groll

JeffreyBruma (Mitte) sammelte beim FC Schalke 04 wertvolle Erfahrungen. © dpa

Er wäre gerne beim FC Schalke 04 geblieben, daraus machte Jeffrey Bruma nach dem 34. Spieltag in der Bundesliga gar keinen Hehl. Doch die Königsblauen planen ohne den Verteidiger, und so wurde der in der Winterpause vom VfL Wolfsburg ausgeliehene Defensivspezialist am vergangenen Samstag in der Veltins-Arena verabschiedet.

„Es ist etwas Besonderes, für diesen Verein zu spielen. Leider wurde anders entschieden, daher bin ich schon etwas enttäuscht. Aber das ist das Geschäft, ich schaue weiter nach vorne,“ sagte Bruma, der die Königsblauen ohne Groll verlässt. In zwölf Pflichtspielen kam der Niederländer zum Einsatz.

Abstiegskampf war nichts Neues

Schalke hatte Bruma geholt, weil in der Winterpause ein personeller Engpass in der Defensive entstanden war durch den überraschenden Wechsel von Naldo nach Monaco und den verletzungsbedingten Ausfall von Benjamin Stambouli.

Um Bruma weiter zu verpflichten, hätte Schalke die Kaufoption von 3,5 Millionen Euro ziehen müssen. Das war Schalke aber offenbar zu teuer. Und auch die Leistungen von Bruma im Schalke-Trikot waren nicht so überzeugend, dass die Entscheider sich intensiv mit einer Weiterbeschäftigung befassten.

Respekt vor Trainer Huub Stevens

Nun kehrt der 27-Jährige zum VfL Wolfsburg zurück, wo er noch bis 2021 unter Vertrag steht. Seine sportliche Zukunft sieht Bruma aber „eher nicht“ bei den Niedersachsen, sondern er kann sich auch einen Wechsel außerhalb Deutschlands vorstellen. „Ich hoffe auf einen Verein, der mich respektiert wie ich bin und bei dem ich mich wohlfühle. Bis zum Ende des Transferfensters Ende August kann noch viel passieren“, sagte Bruma, für den der Abstiegskampf nichts Ungewöhnliches war. „Mit Wolfsburg ging es sogar in die Relegation“, erinnerte sich der Niederländer.

Solche Erfahrungen möchte der Abwehrspieler in Zukunft nicht mehr machen. Mehr Spaß machte ihm die Zusammenarbeit mit seinem Landsmann Huub Stevens. „Huub ist Huub“, sagte Bruma: „Er ist einer von der harten Schule, aber das war hier auch nötig in dieser schwierigen Phase, in der wir in der Tabelle nicht richtig vorankamen. Es war schon eine Erfahrung wert. Der Trainer hat meinen großen Respekt dafür, dass er diesen Job angenommen hat“. Und ihn erfolgreich zu Ende gebracht hat.

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