Markus Schubert: „Alexander Nübel und ich verstehen uns immer noch gut“

Schalke 04

Zwei Spiele ist Alexander Nübel noch gesperrt: Gegen Mönchengladbach und Bayern München wird Markus Schubert im Tor stehen. Doch wie geht es danach weiter?

Gelsenkirchen

, 12.01.2020, 17:50 Uhr / Lesedauer: 2 min
Markus Schubert: „Alexander Nübel und ich verstehen uns immer noch gut“

Im Fokus: Schalke-Keeper Markus Schubert. © dpa

Seine auffälligste Szene beim Testspiel gegen den HSV hatte Markus Schubert in der 38. Minute. Nach einem etwas schlampigen Rückpass von Daniel Caligiuri musste der Keeper sein Tor verlassen und den Ball in Höhe der Eckfahne ins Seitenaus befördern. Der Ball prallte aber von der Werbebande direkt in die Arme des anstürmenden Hamburgers Jairo Samperio.

Um zu verhindern, dass der durch einen schnellen Einwurf für Gefahr vor dem nun freien Tor sorgen konnte, rempelte Schubert den Hamburger um – und sah dafür die Gelbe Karte.

Das sagt Trainer David Wagner zu Schuberts Leistung

Ansonsten wurde Schubert in der Generalprobe für das erste Rückrundenspiel der Schalker am Freitag gegen Borussia Mönchengladbach (20.30 Uhr (live im ZDF) nicht wirklich gefordert. „Er hatte zweimal eine kleine Unsicherheit beim Abspielen“, hatte sein Trainer David Wagner genau aufgepasst – ansonsten attestierte der Coach Schubert aber eine „solide Leistung.“

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Schubert, zu Beginn der Saison vom Zweitligisten Dynamo Dresden zu Schalke gewechselt, ist die aktuelle Nummer eins im Tor: Alexander Nübel ist bekanntlich noch für zwei Spiele gesperrt. Wegen des Wirbels um Nübels Wechsel zu den Bayern und seinem Rücktritt als Kapitän ist es sogar denkbar, dass Schubert auch nach den beiden Spielen im Tor bleibt.

Schubert lässt sich nicht aus der Ruhe bringen

Das sind eine ganze Menge Dinge, die derzeit durch Markus Schuberts Kopf schwirren dürften – glaubt man dem 21-Jährigen, lässt er sich davon aber nicht aus dem Gleichgewicht bringen. „Sind Sie so ruhig, wie Sie wirken“, wurde er in Hamburg nach dem Spiel gefragt – „Ja“, lautete die knappe Antwort.

Auch David Wagner ist davon überzeugt, dass Schubert einen kühlen Kopf behält. „Ich rede zwar nicht so viel mit ihm, das macht vor allem Torwarttrainer Simon Henzler“, schmunzelte Wagner. „Er weiß aber genau wie wir auch, dass er vor der Winterpause zweieinhalb gute Spiele gemacht hat.“

Die Entscheidung fällt nach dem Bayern-Spiel

Sollte Schubert auch nach der Winterpause zwei gute Spiele abliefern (und gegen Mönchengladbach und Bayern wird er höchstwahrscheinlich mehr Gelegenheiten haben, sich auszuzeichnen), ist es nicht unwahrscheinlich, dass er auch darüber hinaus das Tor hütet. David Wagner hatte bereits angekündigt, das erst nach dem Ablauf der Nübel-Sperre entscheiden zu wollen.

An Schuberts Verhältnis zu seinem Torwartkollegen habe sich aber nichts verändert, berichtet der 21-Jährige. „Er hat mir vor meinen Spielen viel Glück und Erfolg gewünscht, so wie ich das zuvor auch immer gemacht habe“, sagt Markus Schubert. „Wir verstehen uns immer noch gut.“ mh

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