Nabil Bentaleb trainiert wieder auf Schalke

Schalke 04

Nabil Bentaleb hat seine schwere Verletzung überwunden und trainiert wieder auf Schalke. Allerdings wie schon in der Vergangenheit im Schalker Regionalligateam.

Gelsenkirchen

, 06.11.2019, 14:46 Uhr / Lesedauer: 1 min
Nabil Bentaleb trainiert wieder auf Schalke

Training im Schalker Regionalligateam: Nabil Bentaleb. © dpa

Es war schon ein bisschen kurios, als die Schalker Spieler am Mittwochvormittag nach einer Halleneinheit auf den Platz gingen, um noch im konditionellen Bereich zu arbeiten. Denn von allen vier etatmäßigen Innenverteidigern war niemand auf dem Platz.



Dass die Langzeitverletzten Benjamin Stambouli (Fußwurzelbruch) und Salif Sané (Außenmeniskus) fehlen würden, war klar. Aber auch Matija Nastasic (Achillessehnenreizung) und Ozan Kabak (Belastungssteuerung) wurden geschont.

„Da sieht man wieder einmal, wie schnell das im Fußball geht“, kommentierte Lizenzspiel-Koordinator Sascha Riether die Personalnot in der Abwehr. Kabak wird jedoch am Samstag im Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf zur Verfügung stehen, bei Nastasic muss man abwarten, wie seine Achillessehne bei Belastungen reagiert.


Training ohne Innenverteidiger



„Die Beschwerden hat Matija schon längere Zeit, mal mehr, mal weniger. Letzten Freitag und Samstag waren sie dann so stark, dass er nicht am Training teilnehmen konnte“, berichtete Trainer David Wagner nach dem Sieg in Augsburg.

Nastasic ist in Sachen Achillessehne ein „gebranntes Kind“. 2015 zog sich der Serbe beim Bundesligaspiel in Bremen einen Achillessehnenriss zu.

Wieder im Training ist dagegen Nabil Bentaleb. Allerdings in der zweiten Schalker Mannschaft, wo ihn die Königsblauen nach mehreren Eskapaden hin abgeschoben haben. Nach einem Meniskusriss am rechten Kniegelenk musste der Algerier mehrere Monate pausieren. In den Planungen von Trainer Wagner spielt der Mittelfeldakteur keine Rolle. Riether: „Nabil muss sich erst einmal wieder an die Belastungen im Training gewöhnen. Das fällt nach der langen Pause am Anfang bestimmt nicht so leicht“. Wie es dann weiter geht, wird man sehen.