Neue Hoffnung bei Schalke-Verteidiger Matija Nastasic

Schalke 04

Mit zwei Trainingseinheiten am Dienstag bereitete sich Schalke 04 auf die nächste Bundesligaaufgabe in Bremen vor. Ein Stammspieler kehrte ins Mannschaftstraining zurück.

Gelsenkirchen

, 19.11.2019, 18:08 Uhr / Lesedauer: 2 min
Neue Hoffnung bei Schalke-Verteidiger Matija Nastasic

Willendlich wieder grätschen: Matija Nastasic (r.) im Duell mit Gladbachs Marcus Thuram. © dpa

Es war gar nicht so einfach, am Dienstagnachmittag jeden Schalker Spieler beim Training sofort zu erkennen. Manche waren angesichts der kühlen Temperaturen dick vermummt. Zur Freude der Trainingsbesucher stand ein Spieler erstmals wieder im Mannschaftstraining, der in den vergangenen Wochen schmerzlich vermisst wurde: Matija Nastasic.



Eine Achillessehnenreizung hatte den Serben zuletzt außer Gefecht gesetzt. Doch nach den Trainingseindrücken vom Dienstagnachmittag scheinen die Probleme überwunden. Der 26-Jährige scheute keinen Zweikampf.




McKennie fühlt sich als Abwehrspieler nicht so wohl



Sicherlich wird man noch die nächsten Tage abwarten müssen, aber offenbar bestehen gute Chancen, dass der Innenverteidiger am Samstag bei Werder Bremen wieder zur Verfügung steht. Nach den langfristigen verletzungsbedingten Ausfällen von Salif Sané und Benjamin Stambouli wäre das Mitwirken von Nastasic enorm wichtig für Schalke.



Sein „Ersatz“ Weston McKennie mühte sich zwar auf der für ihn ungewohnten Position redlich, doch der US-Boy fühlt sich im Mittelfeld wohler und ist dort auch besser aufgehoben. Das war zuletzt vor allem beim 3:3 im Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf offensichtlich. Zudem kehrt McKennie erst Ende der Woche von seinen Länderspielen mit der amerikanischen Nationalmannschaft nach Gelsenkirchen zurück. Eine optimale Vorbereitung auf das wichtige Auswärtsspiel in Bremen sieht sicherlich anders aus.



Schöpf muss noch mindestens eine Woche pausieren



Noch kein Thema für das Spiel im Weserstadion ist Alessandro Schöpf, der sich gegen Düsseldorf einen Muskelfaserriss zugezogen hatte. Trainer David Wagner geht davon aus, dass der österreichische Nationalspieler noch mindestens eine Woche fehlen wird.



An seinem Comeback arbeitet derweil Nabil Bentaleb. Allerdings in der Regionalligamannschaft der Schalker, die am Wochenende im Derby auf RW Essen trifft.



Bentaleb plant Comeback im Regionalligateam



Für die Königsblauen wäre es wichtig, dass Bentaleb so schnell wie möglich möglichst viele Spiele absolviert, damit mögliche Interessenten sich von seinem Leistungsniveau überzeugen können. In den bisherigen Trainingseinheiten ließ der Algerier sein Können immer wieder aufblitzen. Am Dienstag konnte Bentaleb wegen einer Erkältung allerdings nicht trainieren.



Sollte es Schalke gelingen, den Mittelfeldspieler in der Winterpause zu transferieren, würde sich der finanzielle Handlungsspielraum erhöhen, um den Kader zu verstärken. Vor allem im Angriff sollen die Königsblauen auf der Suche nach einer Verstärkung sein.