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Schalke 04 kommt mit einem blauen Auge davon

Schalke 04

Schalke ist am 29. Bundesliga-Spieltag mit einem blauen Auge davon gekommen. Erst gab es ein äußerst schmeichelhaftes 1:1 in Nürnberg, dann verlor der VfB Stuttgart mit 0:1 gegen Leverkusen.

Gelsenkirchen

, 13.04.2019 / Lesedauer: 3 min
Schalke 04 kommt mit einem blauen Auge davon

Huub Stevens ärgerte sich mächtig über die schwache Leistung seiner Spieler. © dpa

Das bedeutet: Schalke hat trotz einer restlos enttäuschenden Leistung in Nürnberg seinen Vorsprung auf den Relegationsplatz sogar ausgebaut. Dieser beträgt nun sechs Punkte und das wesentlich bessere Torverhältnis gegenüber dem VfB Stuttgart.

Schalke kann froh sein, dass Mannschaften wie Hannover, Nürnberg, Augsburg und Stuttgart punktemäßig noch schwächer sind. Dabei hatten die Königsblauen großes Glück, dass ihre desolate Vorstellung in Nürnberg noch mit einem Punkt belohnt wurde.

„Außer Nübel könnt ihr alle gehen“

Die Schalker Anhänger waren bedient. „Außer Nübel könnt ihr alle gehen“, schallte es nach dem Spiel vom Gästeblock in Richtung Schalker Mannschaft, denn der Schlussmann hatte mit glänzenden Paraden inklusive einem gehaltenen Elfmeter Schalke praktisch ganz allein vor einer Niederlage bewahrt.

„Nach solch einer Leistung muss man das aushalten können. Die Reaktion ist nachvollziehbar“, sagte Sportvorstand Jochen Schneider nach dem 1:1 des S04 in Nürnberg, der die Leistung der Mannschaft als „enttäuschend“ und als „Rückschritt“ bezeichnete. „Die erste Halbzeit war sehr, sehr schlecht von uns. Das darf uns da unten drin nicht passieren“, räumte Daniel Caligiuri ein.

„Nürnberg war 79 Minuten die bessere Mannschaft“

„Nürnberg war 70 Minuten lang klar die bessere Mannschaft und hätte sicherlich mehr verdient gehabt“, gab Guido Burgstaller in der Nachbetrachtung der Partie bei seinem Ex-Verein zu.

Und Huub Stevens wirkte ein bisschen geschockt, wie er während der 90 Minuten fast regungslos auf der Bank saß. „Wie wir gespielt haben, das darf nicht sein, denn das war einfach nicht gut. Als wir gegen Bremen im Pokal ausgeschieden sind, haben die Fans uns trotzdem applaudiert, weil sie gesehen haben, dass die Spieler alles gegeben haben. Gegen Frankfurt war es genauso. Aber ich kann gut verstehen, dass die Fans nach dieser Leistung enttäuscht sind und so reagieren. Der Gegner war aggressiver und besser“.

FCN-Trainer Schommers ärgert sich

Doch für dieses Lob konnte sich Nürnbergs Trainer Boris Schommers nichts kaufen. „Wir haben den amtierenden deutschen Vizemeister dominiert. Nur eine Mannschaft hätte es verdient gehabt, dieses Spiel zu gewinnen, und das waren wir. Deshalb bin ich enttäuscht, dass wir nur einen Punkt geholt haben“, so der FCN-Coach.