Schalke kassiert dank Zusatzklauseln

Boateng vor Wechsel

Wer Klauseln geschickt in Verträgen festschreibt, kann im Profifußball auf zusätzliche Einnahmen hoffen. Schalke-Manager Horst Heldt hat das schon öfter erfolgreich praktiziert. Jetzt darf sich Schalke nach Medienberichten über Zusatzeinnahmen von 1,75 Millionen Euro für seine früheren Spieler Philipp Max und Sergio Escudero freuen.

GELSENKIRCHEN

04.08.2015, 12:54 Uhr / Lesedauer: 1 min
Gut verhandelt: Schalke-Manager Horst Heldt.

Gut verhandelt: Schalke-Manager Horst Heldt.

Über zehn Millionen Euro Zusatzeinnahmen bescherte den Königsblauen zum Beispiel der Transfer von Manuel Neuer zu Bayern München, weil in Neuers Vertrag erfolgsabhängige Klauseln verankert waren. Bei Max, der von Karlsruhe nach Augsburg wechselt, profitiert Schalke mit 20 Prozent an der Ablösesumme von rund vier Millionen Euro. Bei Escudero, der vom FC Getafe zum FC Sevilla geht,  ist es eine anteilige Ablösesumme von rund von einer Million Euro.

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Nach Medienberichten aus Portugal ist der von Schalke suspendierte Kevin-Prince Boateng beim Medizincheck bei Sporting Lissabon. Dort soll er einen Zwei-Jahres-Vertrag unterschreiben. Allerdings steht die Einigung mit Schalke noch aus. Boateng will angeblich ablösefrei gehen und auch noch eine Abfindung kassieren.