Er lernt es offenbar nicht: Amine Harit hat auf Schalke wieder einmal für große Verstimmung gesorgt. Damit schadet er nicht nur sich, sondern beschädigt auch den Ruf seines Vereins.

Gelsenkirchen

, 22.03.2020, 15:16 Uhr / Lesedauer: 1 min

Wieder einmal schreibt Amine Harit negative Schlagzeilen. Selbst die Rundumbetreuung, die der FC Schalke 04 manchem seiner Profis gewährt, hält diese nicht davon ab, ihre Verantwortung mit Füßen zu treten.


Obwohl der Verein allen Spielern in Zeiten der Coronakrise eindeutige Verhaltensmaßregeln an die Hand gegeben hatte, hielt das Harit nicht davon ab, in einer Shisha-Bar in Essen bis weit nach Mitternacht zu feiern, obwohl das Lokal nach den aktuellen Corona-Vorschriften bereits um 18 Uhr hätte geschlossen sein müssen.

Kann oder will er das nicht verstehen?


Dass Sportvorstand Jochen Schneider dem Mittelfeldspieler noch einmal den Ernst der aktuellen Lage vor Augen führen musste, ist traurig. Harit ist kein Kind mehr, sondern eine Person des öffentlichen Interesses, die Verantwortung trägt. Kann oder will er das nicht verstehen?

Peinlich wird der Vorfall, wenn man in Rechnung stellt, dass Harit zuvor noch in einer Videobotschaft an die Schalker Fans appelliert hatte, sich an die Vorgaben der Politik zu halten, um die Verbreitung des gefährlichen Virus einzuschränken. Damit hat der Mittelfeldspieler nicht zum ersten Mal ein Stück persönlicher Glaubwürdigkeit verspielt.

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