Schalkes Mittelfeldspieler Suat Serdar macht Fortschritte

Schalke 04

Im Kellerduell bei Mainz 05 kann Schalke-Trainer Manuel Baum wie erwartet noch nicht mit Suat Serdar planen. Doch der Mittelfeldspieler macht Fortschritte.

Gelsenkirchen

, 06.11.2020, 13:47 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kämpft um sein Comeback: Suat Serdar.

Kämpft um sein Comeback: Suat Serdar. © dpa

„Hinsichtlich der Belastung ist Suat bei 90 Prozent. Am Donnerstag war er nach dem Training fix und fertig. Wir haben ihn ganz schön rangenommen“, erzählte Baum. Doch weil Serdar für Schalke aufgrund seiner Qualitäten auf dem Platz ein enorm wichtiger Spieler ist, will der Verein nichts überstürzen. Deshalb weigerte sich Baum auch, eine Prognose abzugeben, wann der Nationalspieler sein Comeback feiern kann.

Auch bei anderen Personalfragen ging der Schalker Coach nicht ins Detail. Denn er wolle dem Gegner vorher nichts preisgeben. Fakt ist zumindest, dass Ozan Kabak nach seiner Sperre wieder zur Verfügung steht. Da Malick Thiaw nach der starken Leistungen gegen Stuttgart im Pokalspiel gegen Schweinfurt schwächelte, scheint die Wahrscheinlichkeit jedoch groß, dass Kabak in die Startformation zurückkehrt.

Wann endet die Negativserie?

Für beide Mannschaften steht enorm viel auf dem Spiel. Mainz ist Tabellenletzter und hat alle sechs Saisonspiele verloren. Zuletzt gab es einen enttäuschenden Auftritt in Augsburg. „Davor haben sie gegen Leverkusen und Mönchengladbach jedoch gezeigt, welches Potenzial in ihrem Kader steckt“, so Baum.

Die Königsblauen wollen mit aller Macht ihre unfassbare Negativserie von 22 Bundesliga-Partien in Folge ohne Sieg beenden. Dabei gelang ihnen in den vergangenen 18 Begegnungen nie mehr als ein Treffer.

Baums Kollege Jan-Moritz Lichte bekam von 05-Sportvorstand Rouven Schröder jüngst eine Jobgarantie. Die Sieglosserie des Gegners macht die Aufgabe keineswegs leichter, warnte Lichte: „Gegen einen Gegner, der sich in einer ähnlichen Situation befindet, hat man das Gefühl: Wenn nicht jetzt, wann dann.“ Nicht zuletzt deshalb bemühte sich Schröder, etwas Druck raus zu nehmen, damit alle nicht verkrampfen: „Jan-Moritz macht einen guten Job. Dieses Wochenende hat deshalb für mich auch keinen Endspielcharakter für den Cheftrainer.“

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