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David Wagner hat in der Bundesliga bisher keine Erfahrung als Trainer. Dennoch genießt er bei Sportvorstand Jochen Schneider hohe Wertschätzung. Warum das so ist, verraten wir hier.

Gelsenkirchen

, 10.05.2019 / Lesedauer: 2 min

Der FC Schalke 04 hat in den vergangenen Jahren die unterschiedlichsten Trainertypen ausprobiert. Nun also wird David Wagner versuchen, nachhaltige und vor allem erfolgreiche Arbeit abzuliefern. Dem 47-Jährigen werden bestimmte charakteristische Elemente in seiner Trainingsarbeit zugeschrieben.

Fitness: Wagner legt größten Wert darauf, dass seine Mannschaft in guter konditioneller Verfassung ist. Er gilt als Malocher-Typ, was auf Schalke gut ankommen sollte. Dass die aktuelle Schalker Mannschaft hinsichtlich ihrer physischen Verfassung viel Luft nach oben hat, ist ein offenes Geheimnis. Was die reine Laufleistung pro Spiel betrifft, stehen die Königsblauen an letzter Stelle von 18 Bundesligisten. Kein Wunder, dass Interimstrainer Huub Stevens kürzlich einen Laktat-Test ansetzte. Die Ergebnisse werden natürlich geheim gehalten, was vielleicht auch besser so ist...

Mischung aus Nähe und Distanz

Kommunikation: Wagner soll alle Facetten in Sachen Rhetorik beherrschen, wie man mit Profi-Fußballern erfolgversprechend umgeht. Mal gibt er den Spieler-Versteher, mal kann er auch laut und polternd werden. Seine Menschenführung ist geprägt durch eine Mischung aus Nähe und Distanz.

Spielidee: Die Mannschaften, die er bisher trainierte, zeichneten sich durch einen offensiven Spielstil und frühes Attackieren aus. Wagner will, dass jeder Spieler mit dem Anpfiff auf dem Platz kräftig malocht. Seine Mannschaft soll agieren und nicht reagieren. Er gilt als Trainer, der jeden Spieler besser machen kann.

Natürlich wird Wagner in den letzten beiden Bundesligaspielen ganz genau hinschauen, wie sich jeder einzelne Schalker Spieler präsentiert. Dass der Kader grundlegend verändert werden soll, ist kein Geheimnis. Und auch im Trainerteam wird es wohl die eine oder andere Veränderung geben.

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