Weinzierl: "Wollen unbedingt diese drei Punkte"

Schalke gegen Freiburg

Nach zwei knappen Niederlagen in Serie möchte Markus Weinzierl mit dem FC Schalke 04 in der Bundesliga wieder zurück in die Erfolgsspur finden. Einfach wird das nicht: Mit Eric Maxim Choupo-Moting fällt der nächste Stürmer aus. Vor dem Heimspiel gegen Freiburg (Samstag, 15.30 Uhr) sprach der S04-Trainer über Personalsorgen und die jüngsten Rückschläge.

GELSENKIRCHEN

, 15.12.2016, 13:41 Uhr / Lesedauer: 2 min
Markus Weinzierl will mit dem FC Schalke 04 sechs Punkte aus den verbleibenden zwei Spielen vor der Winterpause holen.

Markus Weinzierl will mit dem FC Schalke 04 sechs Punkte aus den verbleibenden zwei Spielen vor der Winterpause holen.

Schalke-Coach Markus Weinzierl über...  

… das Personal: „Das ist für uns leider keine einfache Frage. Eric Maxim Choupo-Moting wird ausfallen. Das ist bitter für uns, er ist der vierte Stürmer der ausfällt. Bei Sead Kolasinac hab ich die Hoffnung, dass er heute trainieren kann. Ralf Fährmann war ja auch krank, konnte aber gestern schon wieder leicht trainieren. Von daher glaub ich, dass er spielen kann. Naldo fällt weiter gesperrt aus. Trotzdem werden wir im Sturm und der Innenverteidigung  eine schlagkräftige Truppe zusammenbekommen.“

… den Schalker Sturm: „Die Alternativen sind im Moment natürlich rar gesät. Fabian Reese, Bernard Tekpetey und Donis Avdijaj sind natürlich Optinonen für den Angriff. Wir werden darüber schlafen.“

… die Rückkehr von Benedikt Höwedes: „Ich bin froh, dass Benedikt zurückkommt. Naldo fehlt ja weiter gesperrt. Thilo Kehrer hat seine Aufgabe zwar sehr gut gemacht, ist aber auch ein junger Spieler, der geführt werden muss. Die Alternativen sind auch hier nicht groß.“

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… Christian Streich, der „wütende Schalker“ erwartet: „Christian Streich ist in Freiburg eine Institution. Ich mag ihn sehr, unterhalte mich gerne mit ihm. Während des Spiels ist er sehr emotional und er hat klare Meinungen. Ich schätze ihn sehr. Wir sind natürlich unzufrieden mit den letzten Ergebnissen und wollen unbedingt diese drei Punkte haben. Die nächsten beiden Spiele sind ganz wichtig für uns. Wir werden alles geben um Freiburg zu schlagen.“  

… die Personalsorgen und jüngsten Rückschläge: „Unsere Leistung aus den letzten Spielen stimmt mich zuversichtlich, auch wenn die Ergebnisse natürlich nicht gut waren. Die Mannschaft weiß, worum es geht, deshalb mache ich mir kein Kopfzerbrechen. In den letzten Spielen ist viel zusammengekommen – die Verletzten, die strittigen Entscheidungen gegen uns. Es gilt, das Glück wieder zu unseren Gunsten zu erzwingen.“

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… den schwachen Saisonstart: „Wir haben im Sommer einen Umbruch vollzogen und den Start in den Sand gesetzt. Es ist normal, dass wir in unserer Entwicklung immer mal wieder ein oder zwei Spiele verlieren. Klar hat das jetzt gerade große Auswirkungen, weil man in der Tabelle wieder zurückgeworfen wird. Aber auf 34 Spieltage gerechnet hoffe ich, dass wir den Saisonstart korrigieren werden.“  

… die Weihnachtspause: „Wir freuen uns auf die Weihnachtspause. In unserem Geschäft hat man immer Druck. In einer Woche können wir endlich mal durchschnaufen, Bilanz ziehen, die Hinrunde analysieren – und auch mal zwei Tage einfach nicht an Fußball denken.“

… Thilo Kehrer: „Ich habe eine sehr positive Meinung von ihm. Doch er hatte in den vergangenen Monaten immer drei sehr gute Spieler vor sich. Jetzt hatten wir die Situation, dass er sich zeigen konnte. Und ich finde, er hat das gegen Bayer Leverkusen, eine Mannschaft auf internationalem Spitzenniveau, sehr gut gemacht.  

… den Trainerwechsel in Augsburg: „Ich bin da in keinster Weise informiert oder involviert. Es ist immer Schade, wenn ein Trainerkollege gehen muss.“

Nach Klaas-Jan Hunterlaar (Außenbandverletzung), Breel Embolo (Sprunggelenk- und Wadenbeinbruch; Syndesmose- und Innenbandriss) und Franco Di Santo (Bauchmuskelprobleme) fällt mit dem erkrankten Eric Maxim Choupo-Moting der vierte Schalker Stürmer aus. Zumindest bei Breel Embolo gibt es aber gute Neuigkeiten. Nach Aussagen von Manager Christian Heidel verlaufe der Genesungsprozess planmäßig, der Schweizer mache einen guten Eindruck: "Wenn es nach ihm ginge, stünde er am liebsten morgen schon wieder auf dem Trainingsplatz."

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