Wie Ralf Fährmann eine schlechte Nachricht aufnahm

Schalke 04

Schalke-Trainer Manuel Baum hat sich in der Torhüterfrage für Frederik Rönnow für den Rest der Saison entschieden. Ralf Fährmann nahm diese schlechte Nachricht für ihn sehr enttäuscht auf.

Gelsenkirchen

, 22.11.2020, 07:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Hat den Kampf um Schalkes Nummer eins vorerst verloren: Ralf Fährmann.

Hat den Kampf um Schalkes Nummer eins vorerst verloren: Ralf Fährmann. © dpa

„Alles andere wäre auch verwunderlich gewesen“, berichtete Baum von dem Gespräch zwischen beiden Torhütern am vergangenen Donnerstagabend. Gleichzeitig lobte Baum: „Ralle hat das professionell verarbeitet und beim Training am Freitag gleich wieder Gas gegeben“, so der 41-Jährige. „Dass dies kein so angenehmes Gespräch war, können Sie sich vorstellen“, führte der Schalker Trainer weiter aus.

Baum begründete seine Entscheidung pro Rönnow kurz und knapp: „Frederik hat in den letzten Wochen einfach gut gehalten“. Dass er mit seiner Entscheidung nicht falsch war, zeigte sich im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg. Rönnow war bester Schalker Spieler und verhinderte mit zahlreichen Paraden, dass die 0:2-Niederlage nicht noch höher ausfiel.

Schalke musste gegen die „Wölfe“ kurzfristig auf Salif Sané verzichten, der von Einsätzen der Nationalmannschaft Senegals eine Knieverletzung mitbrachte. Trainer Baum hörte sich nicht gerade optimistisch an, als er gefragt wurde, wann Sané wieder zur Verfügung steht. „Das müssen wir abwarten. Das kann schon nächste Woche sein, aber auch noch länger dauern“, antwortete der Schalker Coach.

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