Wie Schalke-Stürmer Fabia Reese sein Startelf-Debüt erlebte

Schalke 04

Seine Aufstellung war eine echte Überraschung: Fabian Reese durfte in Wolfsburg zusammen mit Guido Burgstaller den Schalker Angriff bilden. Das hatte es in dieser Saison noch nie gegeben.

Gelsenkirchen

, 19.12.2019, 16:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
Wie Schalke-Stürmer Fabia Reese sein Startelf-Debüt erlebte

Stand in Wolfsburg überraschend in der Schalker Startelf: Fabian Reese (Mitte). © dpa

Benito Raman - zuletzt in vier Bundesliga-Spielen in Serie erfolgreich - und Rabbi Matondo saßen zunächst nur auf der Ersatzbank. „Benito ist nicht auf dem Energielevel, das letzte Spiel hat extrem Körner gekostet“, begründete Trainer David Wagner seine Personalentscheidung und ergänzte: „Fabi hat super trainiert und macht es richtig gut. Er hat viel in der zweiten Mannschaft gespielt.“


Reese war in der Bundesliga nur zum Saisonauftakt beim 0:0 in Mönchengladbach eingewechselt worden und durfte 16 Minuten spielen. Ansonsten saß er auf der Ersatzbank oder spielte im Schalker Regionalligateam.


Vertrag läuft am Saisonende aus



Ein Zustand, der den jungen Stürmer natürlich nicht zufrieden stellte. Andererseits weiß Reese, dass die Konkurrenz in der Schalker Offensive groß ist. Am Mittwochvormittag hatte der 22-Jährige erfahren, dass er spielen würde. Reese: „Ich war etwas überrascht und habe mich gefreut. Der Trainer hat zu mir gesagt: Kämpfe um jeden Ball“.

Das tat Reese bis zu seiner Auswechslung nach 70 Minuten. „Ich habe eine lange Durststrecke hinter mir. Deshalb bin ich glücklich, wieder einmal zum Einsatz gekommen zu sein. Das war gut für meine Fußball-Seele“, betonte der Youngster.

Der junge Stürmer machte aber auch keinen Hehl daraus, dass er sich in den letzten Wochen Gedanken um seine Zukunft gemacht hat, denn am Saisonende läuft sein Vertrag aus. In der Winterpause wird man sich zusammensetzen, um seine Zukunft zu besprechen.

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