Zwei Joker-Tore in Enschede: Ist Huntelaar für Ajax jetzt unverzichtbar?

Schalke 04

Amsterdams Trainer Erik ten Hag bestätigt zunächst das Schalker Interesse an Klaas-Jan Huntelaar. Dann legt der Stürmer in Enschede eine kurze Gala-Vorstellung hin und schießt Ajax zum Sieg.

Gelsenkirchen

, 14.01.2021, 22:29 Uhr / Lesedauer: 1 min
Zwei Joker-Tore in Enschede: Klaas-Jan Huntelaar, hier in einem Champions-League-Spiel gegen Saloniki, hat die Chefetage von Ajax möglicherweise ins Grübeln gebracht...

Zwei Joker-Tore in Enschede: Klaas-Jan Huntelaar, hier in einem Champions-League-Spiel gegen Saloniki, hat die Chefetage von Ajax möglicherweise ins Grübeln gebracht... © dpa

Was Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider am Donnerstag Nachmittag noch nicht bestätigen wollte, erledigte am Abend Erik ten Hag: Der Trainer von Ajax Amsterdam bestätigte vor dem Meisterschaftsspiel von Ajax bei Twente Enschede das Schalker Interesse an Klaas-Jan Huntelaar. Mehr war aber auch dem Ajax-Coach nicht zu entlocken.

Eingewechselt in der 89. Minute

Sollte der noch in der Entscheidungsfindung stecken, ob Ajax Huntelaar an den Bundesliga-Vorletzten überhaupt abgeben soll, schlug das Pendel danach nicht unbedingt in Richtung der Königsblauen aus. Denn Huntelaar zeigte in Enschede, dass er für Ajax noch unheimlich wertvoll sein kann - und legte eine zwar nur kurze, aber beeindruckende Gala-Vorstellung hin.

Ajax führte durch ein frühes Tor von Neueinkauf Sebastien Haller lange mit 1:0, ehe Twente kurz vor Schluss zum Ausgleich kam. Ein Fall für den „Hunter“ - dachte sich ten Hag. Und lag damit richtig. Huntelaar wurde in der 89. Minute eingewechselt, traf in der 90. Minute zum 1:2 und eine Minute später zum 3:1-Endstand für Ajax. Einfach nur verrückt. Damit hat Huntelaar in bisher elf Liga-Einsätzen für Ajax immerhin schon sieben Tore erzielt.

...getroffen in der 90. und 91. Minute

Der Auftritt in Enschede kann zwei Konsequenzen haben: Entweder hält ten Hag den 37-jährigen Huntelaar nun erst recht für unentbehrlich. Oder Huntelaar gehört spätestens jetzt zu der Kategorie wertvoller Spieler, denen man bei einem Wechselwunsch keinen Stein in den Weg legen würde.

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