Bau-Ministerin Ina Scharrenbach (2.v.l.) überbrachte persönlich am Donnerstag den Förderbescheid über 1,5 Millionen Euro für die Erweiterung des Schermbecker Hallenbads um ein Lehrschwimmbecken. Bürgermeister Mike Rexforth (M.) freute sich darüber ebenso wie Alexander Thomann, Berthold Schmeing (beide Verwaltung) und Landtagsabgeordnete Charlotte Quik (hinten v.l.) . © Berthold Fehmer
Hallenbad

1,5 Millionen-Förderung verschafft Ministerin keine Ruhe vor Rexforth

Den Förderbescheid über 1,5 Millionen Euro für die Erweiterung des Hallenbads übergab Ministerin Ina Scharrenbach Bürgermeister Mike Rexforth. Der versprach, sie weiterhin zu „belästigen“.

Mit der Summe soll das Schermbecker Hallenbad um ein Lehrschwimmbecken erweitert werden. Welche Dimensionen das Becken und der Anbau drumherum einmal haben werden, hatten die Mitglieder des Schermbecker Wassersportvereins mit Flatterband auf dem Boden skizziert.

Rexforth schilderte kurz den Hintergrund des Bads, das kurz vor der Schließung stand und dann vom Verein übernommen wurde. Angesichts von 3000 Mitgliedern, gehofft hatte man zunächst auf 1500, habe sogar ein Aufnahme-Stopp zur Diskussion gestanden, da die Kapazitäten des Bads ausgeschöpft sind.

„Schwimmbäder machen wir gerne“

Bau-Ministerin Ina Scharrenbach sagte zum erfolgreichen Förderantrag: „Schwimmbäder machen wir gerne. Das ist Daseinsfürsorge.“ Dass die Gemeinde keinen Eigenanteil leisten muss, hänge mit den besonderen Bedingungen des Corona-Jahres zusammen: Jeder Euro gehe in Beschäftigung vor Ort, so die Ministerin, und sei deshalb gut angelegt.

Nicht nur die Pläne für das Hallenbad, sondern auch noch ein paar andere mögliche Förderprojekte wollte Rexforth nach dem offiziellen Pressetermin der Ministerin vorstellen. „Ich habe eine Stabsstelle Fördermanagement. Sie dürfen also darauf setzen, dass ich nicht aufhören werden, Sie in den nächsten Jahren zu belästigen“, so Rexforth lächelnd.

Über den Autor
Redaktion Dorsten
Berthold Fehmer (Jahrgang 1974) stammt aus Kirchhellen (damals noch ohne Bottrop) und wohnt in Dorsten. Seit 2009 ist der dreifache Familienvater Redakteur in der Lokalredaktion Dorsten und dort vor allem mit Themen beschäftigt, die Schermbeck, Raesfeld und Erle bewegen.
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