Auto brennt 22 Stunden nach Unfall - Polizei hat eine Arbeitshypothese

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Nach einem Unfall wurde ein Auto am Dienstagnachmittag an der Dorstener Straße abgestellt, 22 Stunden später brannte es komplett aus. Warum? Die Polizei hat eine „Arbeitshypothese“.

Schermbeck

, 29.05.2020, 12:30 Uhr / Lesedauer: 1 min

Ein 30-jähriger Dorstener war mit seinem Auto am Dienstagnachmittag auf der Dorstener Straße in Richtung Dorsten unterwegs, als er in Höhe Brannenweg in Schermbeck mit dem Wagen einer 18-jährigen Schermbeckerin zusammenstieß. „Die Schermbeckerin wurde leicht verletzt und musste ins Krankenhaus. Es war aber nichts Schlimmes“, sagt Polizeisprecher Björn Haubrok.

Der Wagen des Dorsteners sei nicht mehr fahrbereit gewesen, und deshalb am Straßenrand abgestellt worden. „Die wollten den am nächsten Tag abholen“, so Haubrok. Warum dieser Wagen am Mittwochnachmittag, also rund 22 Stunden später, komplett abbrannte, und dabei sogar noch ein Bekannter des Fahrzeughalters verletzt wurde - diese Frage beschäftigte viele in den Sozialen Medien. Einige Kommentatoren hatten Leute am Fahrzeug arbeiten sehen.

„Arbeitshypothese“

„Die Ermittlungen laufen noch - das ist noch nicht abgeschlossen“, betont Polizeisprecher Haubrok. Aber es gebe eine „Arbeitshypothese“: „Möglicherweise war es ein technischer Defekt, der aufgrund des Unfalls oder der Bewegung ausgelöst wurde.“ Es könne beispielsweise sein, dass die Batterie beim Unfall beschädigt wurde, daraus etwas ausgelaufen sei und durch die Bewegungen selbst entzündet habe. Haubrok: „Wir gehen nicht von einer Manipulation aus.“

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