Einen hohen Inzidenzanstieg meldet das Landeszentrum Gesundheit. © dpa
Coronavirus

Corona: Landeszentrum meldet Inzidenzanstieg um 52 im Kreis Wesel

Einen Inzidenzanstieg um 52 hat das Landeszentrum Gesundheit zu Freitag im Kreis Wesel gemeldet. Für diesen heftigen Zuwachs gibt es eine einfache Erklärung, aber er hat auch Konsequenzen.

Aufgrund eines technischen Fehlers waren die Daten des Kreises Wesel am Mittwoch nicht zum Landeszentrum übertragen worden. Deshalb meldete das LZG am Donnerstag eine Inzidenz von 110,2 – 24,8 weniger als am Vortag. Die Realität sah allerdings anders aus: Der Kreis Wesel kam auf einen Inzidenzwert von 150,4.

Die fehlenden Daten wurden am Donnerstagmorgen vom Kreis Wesel nachgemeldet. Am Freitag kommt das LZG nun für den Kreis Wesel auf eine Wocheninzidenz von 162,2 – 52 mehr als am Vortag.

Ab wann greift die Bundesnotbremse?

Aufgrund der „Bundesnotbremse“ – das neue Infektionsschutzgesetz tritt am Samstag in NRW in Kraft – bedeutet dieser Wert über 150, dass das Shoppen mit Termin verboten wird und anschließend nur noch das Abholen bestellter Ware möglich ist.

Ab wann dies im Kreis Wesel gelten soll, ist derzeit noch nicht klar. Derzeit tage der Krisenstab, sagte Kreissprecherin Greta Rohde am Freitagmorgen auf Anfrage. Im Laufe des Tages wolle man dazu noch eine Pressemitteilung herausgeben.

165 ist die nächste Marke

Mit dem Wert von 162,5 rückt der Kreis Wesel allerdings auch nahe an die 165er-Merke heran. Wird diese drei Tage in Folge überschritten, sind nach dem neuen Gesetz auch Schulen und Kitas wieder zu schließen.

Über den Autor
Redaktion Dorsten
Berthold Fehmer (Jahrgang 1974) stammt aus Kirchhellen (damals noch ohne Bottrop) und wohnt in Dorsten. Seit 2009 ist der dreifache Familienvater Redakteur in der Lokalredaktion Dorsten und dort vor allem mit Themen beschäftigt, die Schermbeck, Raesfeld und Erle bewegen.
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