Eine Glocke als Zeichen der Verbundenheit

SCHERMBECK An der Messfeier anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Partnerschaft mit der Pfarrgemeinde "Nuestra Senora de la Paz" in San Cristóbal wirkten am Sonntagmorgen Pastor Klaus Honermann und sein Vorgänger Franz-Gerd Stenneken ebenso mit wie Pater Antoni, Diakon Ekkehard Liesmann und Pater Miguel Angel aus San Cristóbal.

von Von Helmut Scheffler

, 19.07.2009, 16:33 Uhr / Lesedauer: 1 min
Eine Glocke als Zeichen der Verbundenheit

Pater Miguel Angel testete die neue Glocke.

Höhepunkt des Gottesdienstes war die Übergabe einer Glocke an die Gäste aus der Dominikanischen Republik. Die 70 Kilogramm schwere Bronzeglocke wurde in der Benediktinerabtei in Maria Laach gegossen. Die jugendlichen Gäste aus San Cristóbal erlebten am vergangenen Mittwoch mit, wie die bereits gegossene Glocke entkernt wurde.

Pastor Honermann erbat Gottes Segen für "das äußere Zeichen der Verbundenheit über den Ozean hinweg, für das Zeichen der tiefen Geschwisterlichkeit unserer Gemeinden". Die Glocke möge ein klingendes Signal für den Frieden sein, damit Menschen die Hoffnung nie aufgäben, dass eine geschwisterliche Welt möglich sei.".

Gleicher Ton

Pater Miguel testete mit einem Holzhammer den Klang der Glocke, die schon bald in San Cristóbal die Menschen zum Gottesdienst rufen soll. Sie ist übrigens auf den Ton fis gestimmt - wie die stählerne "Ludgerus-Glocke", die seit dem 15. Dezember 1954 mit weiteren drei Glocken im Turm der Ludgeruskirche hängt.

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