Einziger Unfallschwerpunkt im Ort fällt im Unfallatlas kaum auf

hzUnfallatlas

Wo wurden bei Unfällen häufig Menschen verletzt? Das zeigt ein neuer interaktiver Unfallatlas für das Jahr 2019. Der einzige von der Polizei benannte Unfallschwerpunkt fällt dort kaum auf.

Schermbeck

, 31.07.2020, 16:00 Uhr / Lesedauer: 1 min

Für den Bereich Schermbeck sieht der Unfallatlas des Statistischen Landesamts (https://unfallatlas.statistikportal.de/), der die Unfälle mit Personenschaden im Jahr 2019 anzeigt, keine rot-gefärbten Bereiche an. Maximal zwei Unfälle am selben Ort werden dort gelistet, wie etwa an der Autobahnabfahrt bzw. -zufahrt am Freudenberg.

Vergleichsweise besonders viele Unfälle (für Schermbecker Verhältnisse) gab es 2019 auf der Maassenstraße, die auf sieben Unfälle mit Personenschäden kommt - allerdings verteilt auf die gesamte Länge. Nur an der Kreuzung zum Zubringer der B58 und Im Heetwinkel sind zwei Unfälle am selben Ort registriert.

B 58 hat die meisten Unfälle

Auch die Mittelstraße kommt auf überproportional viele Unfälle: Vier mit Personenschäden wurden dort 2019 registriert - allerdings nicht an einer Stelle. Die B 58, die sich viele Kilometer lang quer durch das Gemeindegebiet zieht, kommt auf insgesamt acht Unfälle.

Für die Ausweisung von Unfallhäufungsstellen betrachtet die Polizei in der Regel das Unfallgeschehen über mehrere Jahre. Nur ein Bereich ist derzeit als Unfallschwerpunkt in Schermbeck ausgewiesen, der im Unfallatlas zunächst gar nicht auffällt. „Die Landwehr, Ecke Grünkamp und Johann-von-der-Recke-Straße“, so Polizeisprecherin Andrea Margraf. Dort wurde im Februar 2019 eine 70-jährige Radfahrerin von einem Auto angefahren und schwer verletzt.

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