Eva-Maria Zimprich erhält die Ehrenamtsmedaille - aber nicht mehr in diesem Jahr

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Eva-Maria Zimprich erhält die zwölfte Ehrenamtsmedaille der Gemeinde Schermbeck. Das entschied ein zehnköpfiges Auswahlgremium im November. Der Termin der Verleihung wird allerdings verlegt.

Schermbeck

, 10.12.2019, 16:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Eigentlich sollte – wie üblich – die Verleihung der Ehrenamtsmedaille in der letzten Ratssitzung des Jahres am 18. Dezember erfolgen. Aber da in dieser Sitzung eine postume Ehrung des verstorbenen CDU-Fraktionsvorsitzenden Klaus Schetter stattfinden soll, hat Eva-Maria Zimprich (66) Bürgermeister Mike Rexforth gebeten, ihre eigene Ehrung auf eine spätere Ratssitzung zu verschieben.

Die Auswahl Eva-Maria Zimprichs erfolgte in Anerkennung ihres besonderen Engagements für den Tanzclub Grün-Weiß Schermbeck. Aber auch darüber hinaus hat die gebürtige Gelsenkirchenerin ehrenamtliches Engagement bewiesen. Mit sieben Jahren wurde sie Mitglied des Kinderchores Rotthausen, in dem sie bis zu ihrem 16. Lebensjahr sang. Von 1968 bis 1970 war sie Sängerin im Chor des Stadttheaters in Gelsenkirchen.

Arbeit im Chor

Drei Jahre nach ihrer Hochzeit mit Peter Zimprich zog das Ehepaar 1974 nach Schermbeck. Eva-Maria Zimprich wurde Mitglied im Kirchenchor St. Ludgerus. 16 Jahre lang leistete sie in diesem Chor Vorstandsarbeit, vor allem bei der Organisation geselliger Termine.

Am 19. Januar 1990 gründete Eva-Maria Zimprich den Tanzclub „Grün-Weiß Schermbeck“. Dessen Vorsitzende ist sie immer noch. In den 29 Jahren ist es ihr mit Unterstützung eines Teams gelungen, rund 250 Mitglieder an den Verein zu binden. Etwa 70 Prozent sind Kinder und Jugendliche.

Das Angebot des Vereins wurde kontinuierlich erweitert. Dazu gehören die musikalische und rhythmische Früherziehung für Kinder ab drei Jahren und der kreative Kindertanz ebenso wie HipHop, Zumba, Bodyshape, Jazz- und Modern Dance, Ballett sowie die klassischen Gesellschaftstänze im Standard- und Lateinbereich.

Bundesliga

Zimprich gelang es, mit der Düsseldorferin Friederike Betz und später mit dem Schermbecker Sebastian Spahn hervorragende Trainer zu gewinnen, unter deren Leitung die „Dancing Rebels“ jahrelang in der Bundesliga tanzten und bundesweit das Kleinstädtchen bekannt machten.

Zur Breitensportarbeit des Vereins gehörte das Projekt „Mad Hot Ballroom“, das inzwischen 15-mal angeboten wurde. Großen Wert legte Zimprich stets auf Jugendförderung und Beiträge zum Projekt „Frauen und Mädchen im Sport“.

Als Vertreterin des Tanzclubs Grün-Weiß gehörte Eva-Maria Zimprich seit 1997 dem Gemeindesportverband (GSV) an. Im Jahre 2003 übernahm sie das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden, das sie 2019 an Philipp Nuyken-Wimmer übergab. Im GSV war sie etwa für die Gestaltung von Festen und der jährlichen Sportlerehrung zuständig. Intensiv unterstützte sie den GSV-Vorsitzenden Hans Kutscher bei der Umsetzung des „Pakt für den Sport“.

Eva-Maria Zimprich vertritt die SPD im Rat der Gemeinde, 1998 wurde sie Mitglied des Ortsvereins.

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