Gerüchteküche brodelt zu Änderungen beim Rettungsdienst

Rettungsdienst

„Die wildesten Gerüchte“ hat Bürgermeister Mike Rexforth zuletzt zum Rettungsdienstbedarfsplan gehört. Kreitagsmitglied Rainer Gardemann (CDU) stellt fest: „Es fällt kein Fahrzeug weg!“

Schermbeck

, 15.03.2020, 11:26 Uhr / Lesedauer: 1 min
Der Rettungsdienst in Schermbeck wird künftig von der Johanniter-Unfallhilfe übernommen. Dies soll lückenlos mit der Feuerwehr Wesel abgestimmt werden.

Der Rettungsdienst in Schermbeck wird künftig von der Johanniter-Unfallhilfe übernommen. Dies soll lückenlos mit der Feuerwehr Wesel abgestimmt werden. © picture alliance / dpa

Der Rettungsdienstbedarfsplan sieht für Schermbeck vor allem eine Änderung vor: Bislang stellt die Feuerwehr Wesel die Besatzung des Rettungswagens - künftig sollen Kräfte der Johanniter-Unfallhilfe dies übernehmen, da die Feuerwehr Wesel die Betreuung der neuen Rettungswache in Hamminkeln übernehmen soll.

Dieser Plan werde auch so umgesetzt, sagte Rainer Gardemann am Dienstag im Schermbecker Haupt- und Finanzausschuss. „Zug um Zug“ würden diese Änderungen erfolgen. Der Standard der Rettungswagen und Besatzung bleibe derselbe, nur die Fahrzeuge und die Besatzung würden getauscht.

„Die wildesten Gerüchte“

Bürgermeister Mike Rexforth stimmte diesen Ausführungen zu und sagte, er habe schon die „wildesten Gerüchte“ zu dem Thema gehört und kürzlich auch eine Auseinandersetzung mit jemandem gehabt, der solche Gerüchte verbreitet habe. Fakt sei, dass es keine „Lücke“ geben werde bei Rettungswagen und Notarzteinsatzfahrzeug.

Sonderregelung mit den Krankenkassen

Zudem sei per Sonderregelung mit den Krankenkassen ermöglicht worden, dass jeder Schermbecker Arzt, der die Voraussetzungen erfülle, als Notarzt in Schermbeck tätig sein dürften, so Rexforth, der betonte: „Es wird keinen Nachteil für die Schermbecker Bevölkerung geben.“

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