Lasermessen in der Ludgeruskirche sollen zum emotionalen Erlebnis werden

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„Erleben, Erfahren, Erleuchten“: Das ist das Motto der Lasermessen in der Ludgeruskirche am letzten Januarwochenende. Auf eines werden Besucher aber auch in diesem Jahr verzichten müssen.

Schermbeck

, 16.01.2020, 12:30 Uhr / Lesedauer: 2 min

Die Premiere im vergangenen Jahr sorgte für ein volles Gotteshaus. Nele Mast vom Jugendmessevorbereitungsteam sagt: „Eine Freundin von mir, die sonst nur zu Feiertagen in die Kirche kommt, meinte, dass sie das sehr schön fand und sie wieder hingehen würde.“

Etwas anders soll die Lasermesse in diesem Jahr ausfallen. Josef Tempelmann ist der Technische Koordinator und sagt, dass der Lichtaufbau, den die Firma BSU Event übernimmt, mit anderen Strahlern, die teilweise auch beweglich sein werden, bewerkstelligt wird. Es werde aber wieder einen großen Beamer mit einer sechs mal acht Meter großen Leinwand geben, auf dem Video-Einspieler gezeigt werden. Für Musik sorgt die Gruppe „Kontakte“.

„Erfahrungsräume“

Schon an den beiden Eingängen erwartet die Besucher eine Neuerung. „Kleine Erfahrungsräume“ will Tempelmann dort aufbauen, „die bestimmte Empfindungen auslösen“. Dazu sollen auch Gerüche eingesetzt werden, aber mehr will Tempelmann nicht verraten, um die Überraschung nicht zu verderben. Meditative Musik am Anfang sei ebenfalls geplant, „damit die Leute zur Ruhe kommen“.

Lasermessen in der Ludgeruskirche sollen zum emotionalen Erlebnis werden

Das Vorbereitungsteam der Lasermessen freut sich auf das letzte Januarwochenende. © Berthold Fehmer

Das Thema „Erleben, Erfahren, Erleuchten“ stehe im Vordergrund, nicht die Technik, sagt Tempelmann. Mit den Lasermessen in Erle wolle man sich nicht vergleichen, ist sich das Organisatorenteam einig.

Lukas Dahlhaus vom Jugendmessevorbereitungsteam sagt, dass man Themen aufgreife, die in normalen Messen nicht so zum Tragen kämen. „Wie können wir das, was wir in Bezug auf Kirche und Kirchengemeinschaft erleben, transportieren?“ Diese Frage habe hinter den Bemühungen gestanden. Die Jugendlichen wollten anderen zeigen, „warum wir so ein Engagement entwickeln und warum uns das so viel Spaß macht“.

Spenden sind erwünscht

Die Texte haben die Jugendlichen geschrieben, beim Auf- und Abbau hilft die Landjugend mit. „Dadurch reduzieren wir viele Kosten“, sagt Pastor Xavier Muppala. Trotzdem erwartet er Kosten von 4500 Euro für beide Messen, die am 25. und 26. Januar um 18 Uhr beginnen. Zum Teil werde man vom Bistum unterstützt, der Rest kommt aus Spenden, die in Gottesdiensten gesammelt wurden. Auch bei den Lasermessen wird am Ausgang um eine Spende gebeten.

Trotz des Namens „Lasermesse“ wird man in der Ludgeruskirche an dem Wochenende allerdings keinen Laser sehen. Bereits im vergangenen Jahr hatte Tempelmann erklärt, dass man den Namen nur verwende, weil jeder sich darunter etwas vorstellen könne. Für Mupalla ist eine Sache viel wichtiger als ein Laser: „Dass sich so viele Gruppen und Jugendliche engagieren.“

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