Marsch soll nicht mehr tollpatschig wirken - Schützen legen Extra-Training ein

Noch ein Tag

SCHERMBECK Gleichschritt ist angesagt auf dem Kilian-Schützenfest: Damit das besser klappt als in den vergangenen Jahren, haben die Kilian-Gilden eine Übungseinheit im Haus Redeker eingelegt. Für die Arbeit belohnte sich die Schützenbrüder in flüssiger Form.

von Von Helmut Scheffler

, 09.07.2009, 17:42 Uhr / Lesedauer: 1 min
Marsch soll nicht mehr tollpatschig wirken - Schützen legen Extra-Training ein

Um die Mitglieder der Fahnenabordnungen am Wochenende beim Marschieren vor einer Blamage zu bewahren, übte Leutnant Christian Hötting (l.) mit ihnen in Redekers Garten das richtige Antreten und einen zackigen Gleichschritt.

„Übung macht den Meister“, sagte sich Leutnant Christian Hötting, als er die Fahnenabordnungen zum wiederholten Male über Redekers Rasenfläche marschieren ließ. Altgediente Kilianer um den Ehrenpräsidenten Reiner Horstkamp und um die beiden Ehrenschützen Bernhard Redeker und Hans-Josef Schulte-Loh waren ebenso zufrieden wie der amtierende Oberst Wolfgang Lensing. Zur Belohnung gab es flüssige Kost, und zwar auf recht nostalgische Weise. Wenn die Kilianer früher an den Schützenfesttagen bei Doernemann erschienen, um die Fahnen abzuholen, gab es von Ele Doernemann vor dem Umzug erst einen Schnaps. Das wurde nun in Redekers Garten imitiert. Marius Braun wird die Hauptfahne tragen, begleitet von den Fahnenoffizieren Lars Niesen und Michael Redeker. Dominik Woeste und Andy Wittwer begleiten Carsten Schledorn, der die Fahne der Jungschützen tragen wird. Auch der Männergesangverein marschiert mit einer eigenen Fahne mit.

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