Umwelttag

Müllsammler in Schermbeck entsetzt über Rücksichtslosigkeit

Etwa 550 Bürger haben sich am 34. Umwelttag in Schermbeck beteiligt. Sie waren teilweise entsetzt, was rücksichtlose Zeitgenossen in der Natur zurücklassen.
Zahlreiche Helfer beteiligten sich am Umwelttag in Schermbeck. Sie hatten aber auch viel zu tun. © Helmut Scheffler

29 Gruppen oder Familien hatten sich angemeldet, sodass am vergangenen Samstag in allen Schermbecker Ortsteilen eifrig gesammelt werden konnte. Die ungewöhnlich hohe Beteiligung kam trotz der Corona-Epidemie dadurch zu Stande, dass die beiden Grundschulstandorte sich mit allen Klassen beteiligten und der Kindergarten „Hand in Hand“ mit 60 Kindern im Einsatz war.

Säcke und Handschuhe für Müllsammler

Die gemeindliche Bauamtsmitarbeiterin Heike Szczepaniak und der Auszubildende Luca Schumann übernahmen die Organisation der Müllsammelaktion. Am gemeindlichen Bauhof verteilten sie Arbeitshandschuhe, die vom Asdonkshof kostenlos zur Verfügung gestellt wurden, und Säcke an Erwachsene und Kinder, die sich ihr Sammelrevier selbst aussuchen konnten.

Außer der Grundschule und dem Kindergarten „Hand in Hand“ waren die Fahrschule Overkämping und der Turmverein ebenso als Sammler unterwegs wie Mitarbeiter der Gemeinde, der Wassersportverein, die Sportschützen Voshövel. der Heimatverein Gahlen, der Boßelclub, die CDU, die Kiliangilden Schermbeck und Altschermbeck, der Kindergarten Stenkampshof und der Angelsportverein Bricht, die Gahlener Schützen, die evangelische Jugend Schermbeck, die katholische Landjugend, der Heimatverein Weselerwald und die Uefte-Overbecker Trachtenschützen.

Unrat in Containern gestapelt

Autoreifen und Autobatterien wurden ebenso im Gelände gefunden wie Altglas, Teppichreste, Baustoffreste und jede Menge Flaschen. Auf dem Bauhof wurde in einem großen Container jener Unrat gestapelt, den achtlose Zeitgenossen kurzerhand im Gelände entsorgten, sei es aus Bequemlichkeit oder zur Reduzierung der Abfallentsorgungsgebühren.

Um die Mittagszeit konnte man sich am Bauhof davon überzeugen, dass die Rücksichtslosigkeit mancher Zeitgenossen auch nach mehr als 30 Jahren kaum nachgelassen hat. Für die eifrigen Sammler gab es Corona-bedingt diesmal kein Mittagessen, sondern Lunch-Pakete mit Obst, Süßigkeiten, Getränken und kleinen Geschenke.

Das Sortieren des Mülls übernehmen Bauhofmitarbeiter, die auch den Transport jener Säcke übernehmen, die nicht zum Bauhof gebracht wurden. Nicht alle Gruppen kamen am Samstag zum Bauhof, weil sie schon in den Tagen zuvor gesammelt hatten.

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