Das Schermbecker Hallenbad soll ein neues Lehrschwimmbecken erhalten. © Berthold Fehmer
Hallenbad

Neues Lehrschwimmbecken wird teurer als erwartet

Das geplante neue Lehrschwimmbecken am Hallenbad stößt auf große Zustimmung im Rat. Doch es wird teurer als zunächst gedacht.

Seit langer Zeit sei die Erweiterung des Hallenbads um ein Lehrschwimmbecken auf der Agenda des Wassersportvereins Schermbeck, sagte Bürgermeister Mike Rexforth am Montag in der Ratssitzung. Die Kapazitäten des vorhandenen Beckens seien erschöpft. „Wir haben unglaublich viele Anfragen“, sagte Rexforth, was Kurse für Kinder oder auch ältere Menschen betreffe, die man derzeit bedienen könne.

Weder Gemeinde noch Verein könnten die Investitionskosten derzeit alleine stemmen, so Rexforth. Ein gerade aufgerufenes Förderprogramm des Landes könne, wenn man es schaffe, noch 2020 mit dem Bau zu beginnen, 100 Prozent der Kosten übernehmen. Auch wenn ein Jahr später vielleicht „nur“ 90 Prozent gefördert würden, könne der Verein den Rest mit einem Kredit übernehmen.

Offene Fragen geklärt

„Am 16. Oktober endet die Antragsfrist“, so Rexforth. Aufgrund der Kürze der Zeit rechnet er nicht damit, dass viele Kommunen Anträge einreichen werden. Am Montagmorgen habe er noch mit der Bezirksregierung offene Fragen geklärt. „Wir sind sehr weit.“

Eine erneute Berechnung des Planungsbüros habe aber ergeben, dass der Anbau nicht 1,5 sondern 1,65 Millionen Euro kosten werde, so Rexforth. Auf Hubert Große-Ruikens (CDU) Frage, ob über die Folgekosten gesprochen worden sei, sagte Rexforth, dass der Verein durch das zusätzliche Becken Mehreinnahmen erwarte.

Über den Autor
Redaktion Dorsten
Berthold Fehmer (Jahrgang 1974) stammt aus Kirchhellen (damals noch ohne Bottrop) und wohnt in Dorsten. Seit 2009 ist der dreifache Familienvater Redakteur in der Lokalredaktion Dorsten und dort vor allem mit Themen beschäftigt, die Schermbeck, Raesfeld und Erle bewegen.
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