Ölpellets: Staatsanwaltschaft überprüft Verdacht gegen Kreis-Mitarbeiter

Ölpellets-Skandal

Die Staatsanwaltschaft Duisburg prüft im Ölpellets-Skandal, ob sie gegen einen Mitarbeiter des Kreises Wesel Ermittlungen aufnehmen wird.

Schermbeck

, 05.06.2019, 16:18 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ölpellets: Staatsanwaltschaft überprüft Verdacht gegen Kreis-Mitarbeiter

Um die illegale Einlagerung von Ölpellets in eine ehemalige Tongrube geht es beim sogenannten Ölpellets-Skandal. © Hartwich

Wie Greta Rohde, Sprecherin des Kreises, auf Anfrage bestätigte, hatte der Kreis von den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft keine Kenntnis, bevor ein Radiosender am Mittwoch eine Anfrage an den Kreis gestellt hatte. „Wir haben uns dann bei der Staatsanwaltschaft rückversichert“, sagt Rohde.

Der Vorwurf laute Bestechlichkeit, sagte Marie Fahlbusch von der Staatsanwaltschaft Duisburg. „Wir stehen aber noch ganz am Anfang.“ Beim sogenannten Ölpellets-Skandal sind rund 30.000 Tonnen giftiger Ölpellets illegal in eine ehemalige Tongrube in Gahlen einplaniert worden. Der Kreis Wesel ist als Behörde für die Kontrolle der Deponie zuständig.

Staatsanwältin Jennifer König sagte auf Anfrage, dass die Staatsanwaltschaft prüfe, ob ein Anfangsverdacht vorliege. Erst dann werde man Ermittlungen aufnehmen.

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