Pflanzaktion: 36.900 Blumenzwiebeln sollen im Frühjahr erblühen

Pflanzaktion

Selbst eine Corona-Pandemie kann die Schermbecker nicht davon abhalten, mit Blumen ihren Ort zu verschönern. Bürgermeistervertreter Gerd Abelt sagte, worauf sie in diesem Jahr achten müssen.

Schermbeck

, 30.09.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Mit einem alten Deutz-Traktor aus dem Jahr 1960 holten Wolfgang Jörgens und Hubert Gülker vom Heimatverein Gahlen die Blumenzwiebeln ab, die der Verein in Gahlen pflanzen will.

Mit einem alten Deutz-Traktor aus dem Jahr 1960 holten Wolfgang Jörgens und Hubert Gülker vom Heimatverein Gahlen die Blumenzwiebeln ab, die der Verein in Gahlen pflanzen will. © Berthold Fehmer

Seit sechs Jahren ist es Tradition in Schermbeck, dass bei der Pflanzaktion Vereine, Nachbarschaften und andere Gruppen im Herbst Blumenzwiebeln pflanzen. Bei der Verteilung der Blumenzwiebeln erinnerte Abelt daran, dass die Rathaus-Mitarbeiter damals zu den ersten Pflanzern gehörten. „Wenn ich mir das Umfeld ums Rathaus angucke, müssen wir bald mal wieder in die Hände spucken“, denn nach einigen Jahren treiben die Zwiebeln nicht mehr aus.

25 Nachbarschaften, Vereine und andere Gruppen beteiligen sich wieder an der gemeindlichen Pflanzaktion. Auf ein großes Gruppenbild mit allen, wie in den Vorjahren, wurde aufgrund der Corona-Pandemie verzichtet.

25 Nachbarschaften, Vereine und andere Gruppen beteiligen sich wieder an der gemeindlichen Pflanzaktion. Auf ein großes Gruppenbild mit allen, wie in den Vorjahren, wurde aufgrund der Corona-Pandemie verzichtet. © Berthold Fehmer

36.900 Blumenzwiebeln werden in den nächsten Wochen von 25 Gruppen in Schermbeck eingepflanzt. Sonst war die Verteilung der Zwiebeln an alle Gruppen immer ein „Massen-Termin“ am Bauhof - aufgrund von Corona wurde in diesem Jahr darauf verzichtet.

„Ein nettes Ortsbild“

Abelt bedankte sich bei den Anwesenden für ihr Engagement. Dies führe dazu, dass Schermbeck im Frühjahr für Bürger, Besucher und Touristen ein nettes Ortsbild abgebe. Vielleicht führten die Bemühungen aber auch dazu, dass die Nachbarschaften und Vereine enger zusammengeschweißt würden.

Achten sollten die Pflanzer allerdings darauf, so Abelt, an den Straßenrändern die Zwiebeln tief genug zu pflanzen. Teilweise sei die Gemeinde gezwungen, an den Rändern Erdreich abzuschieben, da ansonsten das Wasser nicht mehr ablaufen könne. Anfang des Jahres hatte ein Bürger kritisiert, dass dabei auch Blumenzwiebeln beschädigt worden seien.

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