Geplante Radweg-Baustelle stößt auf Bedenken von Feuerwehr und Ordnungsamt

hzMaassenstraße

Eigentlich sollte bereits in dieser Woche mit der Sanierung des Radwegs der Maassenstraße begonnen werden. Doch Ordnungsamt und Feuerwehr äußerten Sicherheits-Bedenken.

Schermbeck

, 05.07.2019, 12:15 Uhr / Lesedauer: 1 min

Straßen.NRW hatte angekündigt, ab dem 1. Juli mit der Radweg-Snaierung starten zu wollen. Auf Nachfrage im Planungsausschuss, warum das nicht geschehen sei, sagte Andreas Eißing vom Planungsamt am Donnerstag, dass die Feuerwehr mit der geplanten Baustellen-Regelung nicht einverstanden gewesen sei.

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Laut Marc Lindemann vom Ordnungsamt bestand die Feuerwehr darauf, im Notfall eine längere Rotphase an der Baustellenampel auslösen zu können. Um bei Alarm schnell durch das „Nadelöhr“ (Zitat Lindemann) nach Gahlen gelangen zu können. Um diese Funktion werde die Ampelanlage nun erweitert. „Wir haben uns auf sieben Minuten geeinigt“, sagt Lindemann. So lange kann die Feuerwehr im Alarm-Fall auf Rot schalten.

Es war aber nicht der einzige Grund, der gegen die geplante Baustellenregelung sprach. Denn laut Bürgermeister Mike Rexforth hatte Straßen.NRW vor, den Parkplatz an der Lippe für die Zeit der etwa sechswöchigen Baustellenphase komplett zu schließen. Für die Pächter, die dort Kanu-Touren anbieten, wäre das mitten im Sommer eine ziemliche Katastrophe gewesen.

Deshalb müsse die Ampelanlage auch hier erweitert werden, auch um zu verhindern, dass vom Parkplatz aus Fahrzeuge gegen den Verkehrsstrom der einspurigen Verkehrsführung fahren können. Lindemann rechnet damit, dass die Radweg-Sanierung wohl erst ab dem 15. Juli starten wird.

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