Schermbeck soll familienfreundlich werden

SCHERMBECK Die Gemeinde Schermbeck soll eine familienfreundliche Kommune werden. Dieses Ziel gab die CDU nach ihrer Beratung des Haushaltsentwurfes aus.

von Von Michael Klein

, 01.02.2008, 17:36 Uhr / Lesedauer: 1 min

Zwei Tage lang hatte sich die CDU-Fraktion im Landgasthof Triptrap getroffen, um über die Zahlen und Fakten des Etat-Entwurfes 2008 zu beraten. Mit dabei: Eberhard Kanski vom Bund der Steuerzahler , der die Schermbecker Verwaltung lobte. Den Vorbericht zum Haushalt bezeichnete er als beispielhaft und bürgerfreundlich. Steuern würden nicht erhöht, die Rücklagen-Entnahme sei auch in Ordnung. Unwägbarkeiten steckten in den Ansätzen für die Steigerung der Personalkosten (die höher ausfallen könnten als die Verwaltung angenommen hat) und in den erhöhten Energiekosten.

Folgende Themen hat die CDU bei der Begutachtung des Etat-Entwurfs in den Mittelpunkt gestellt:

  • Den Gemeindeentwicklungsplan wollen die Christdemokraten in den Arbeitskreisen konstruktiv begleiten und unterstützen. "Wir hoffen, dass alle Beteiligten frei von Ideologien zukunftsweisende Entscheidungen für die Zukunft treffen", so Fraktionschef Klaus Schetter gestern.
  • Die Mehrausgabe bei der Kreis-Umlage in Höhe von 280 000 Euro ist für die CDU erneut Anlass, eine grundsätzliche Diskussion über die Kreis-Finanzierung zu fordern. Beim Thema Grünschnitt-Entsorgung steht die CDU hinter Bürgermeister Grüter, der eine Vor-Ort-Verwertung fordert.
  • Aufgrund von Klagen betroffener Anlieger will die CDU die Verwaltung beauftragen, mit den Internet-Versorgern Gespräche über die DSL-Verfügbarkeit in den Außenbereichen zu führen.
  • Zur Förderung der Freiwilligen Feuerwehr will die CDU eine Auszeichnung für diejenigen Betriebe beantragen, die während der Dienstzeit Personal für Hilfseinsätze zur Verfügung stellt.
  • Die erhöhten Ansätze für die Sanierung von Gemeindestraßen und Wirtschaftswegen unterstützt die CDU, will aber schon jetzt mit den Planungen für die Maßnahme Pöttekamp beginnen und die "Haus-Gahlen-Straße" beginnen.
  • Dankbar ist die CDU über den Einsatz, der zur Einrichtung des Familienzentrums St. Ludgerus führte. In Sachen Familienfreundlichkeit soll das "Dormagener Modell" in Schermbeck installiert werden, das Eltern von Neugeborenen umfangreiche Hilfe anbietet.
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