Die Briefwahl wird seit einigen Jahren immer beliebter. Wegen Corona findet der Ratsbürgerentscheid in Schermbeck ausschließlich als Briefwahl statt - dennoch muss man einen Antrag auf Übersendung der Briefwahlunterlagen stellen. © picture alliance / dpa
Ratsbürgerentscheid

Warum muss man Briefwahl beantragen, wenn nichts anderes möglich ist?

Nur als Briefwahl wird der Ratsbürgerentscheid zum Bildungszentrum durchgeführt. Warum müssen Bürger dann erst die Briefwahl beantragen, wenn der Gang zur Wahlurne sowieso ausfällt?

Diese Frage stellte die politikinteressierte Schermbeckerin Elke Kliemt bei der Bürgerfragestunde am Ende des Bauausschusses. Den Neubau eines Bildungszentrums mit integrierter Grundschule fordern drei Mitglieder der Partei „Die Partei“. Ursprünglich als Bürgerbegehren geplant, wurde dieses Anliegen vom Rat in der Coronakrise in einen Ratsbürgerentscheid umgewandelt, der ausschließlich als Briefwahl durchgeführt wird.

Fast 25.000 Euro Kosten für Porto und Druck

Briefwahlunterlagen für alle hätten viel Arbeit verursacht

Über den Autor
Redakteur
Berthold Fehmer (Jahrgang 1974) stammt aus Kirchhellen (damals noch ohne Bottrop) und wohnt in Dorsten. Seit 2009 ist der dreifache Familienvater Redakteur in der Lokalredaktion Dorsten und dort vor allem mit Themen beschäftigt, die Schermbeck, Raesfeld und Erle bewegen.
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