Die Aschebahn des SV Schermbeck soll durch eine Tartanbahn ersetzt werden. Auch soll das Beachvolleyballfeld von der Förderung des Landes profitieren. © Berthold Fehmer
Förderung

Zwei weitere Förderungen für Schermbeck über Hunderttausende Euro

Erneut bekommt Schermbeck Hunderttausende Euro aus Förderprogrammen. Während es beim Sportplatz des SV Schermbecks einen Aufschlag gibt, kam die zweite Förderung völlig überraschend,

Vom Land hatte die Gemeinde bereits eine Zusage über 250.000 Euro für eine neue Tartanbahn sowie die Sanierung der Sprunganlagen und des Beachvolleyball-Feldes erhalten. Doch gleichzeitig lief ein Antrag in einem Förderprogramm des Bundes, wie Bürgermeister Mike Rexforth am Montag berichtete: Und von dort kam nun eine Zusage über 485.000 Euro.

Wünsche der Skater

Das wären 90 Prozent der Gesamtkosten, die weitere Maßnahmen wie die Sanierung des Naturrasenplatzes, den Bau eines Spielplatzes und die Erweiterung der Skateranlage ermöglichen können. Bevor die Zusage kam, habe man bereits mit Skatern zusammengesessen, so Rexforth, die sich einen Wetterunterstand, verlängerte Ausrollflächen und Veränderungen an Geräten gewünscht hätten.

Auch ein Ein- und Ausstiegspunkt für Mountainbike-Fahrer, die von dort ihre Touren planten, sei im Gespräch, so Rexforth. Für die knapp 50.000 Euro Eigenanteil der Gemeinde brauche es noch einen Ratsbeschluss. Umgesetzt werden könnte die Maßnahme im Jahr 2022.

Der erste Bauabschnitt des Brüner Wegs ist gerade fertig, da kommt schon überraschend die Förderung des Landes für den zweiten Bauabschnitt über 270.000 Euro. Damit soll der Bereich in Richtung Elsenberg erneuert werden - möglichst noch in diesem Jahr.
Der erste Bauabschnitt des Brüner Wegs ist gerade fertig, da kommt schon überraschend die Förderung des Landes für den zweiten Bauabschnitt über 270.000 Euro. Damit soll der Bereich in Richtung Elsenberg erneuert werden – möglichst noch in diesem Jahr. © Gerhard Pszolla © Gerhard Pszolla

„Überraschend“, so Rexforth, kam noch eine weitere Förderung in Höhe von 270.000 Euro vom Land für die Sanierung des zweiten Bauabschnitts des Brüner Wegs dazu. Hier beträgt der Eigenanteil 120.000 Euro. „Wir setzen alles daran, das 2021 fertig zu bekommen“, so Rexforth.

Über den Autor
Redaktion Dorsten
Berthold Fehmer (Jahrgang 1974) stammt aus Kirchhellen (damals noch ohne Bottrop) und wohnt in Dorsten. Seit 2009 ist der dreifache Familienvater Redakteur in der Lokalredaktion Dorsten und dort vor allem mit Themen beschäftigt, die Schermbeck, Raesfeld und Erle bewegen.
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