Hinter der Basketballsaison 2020/21 steht ein Fragezeichen. © Bernd Paulitschke
Basketball

Bremst Corona die Basketballer aus? Jetzt ist die Basis gefragt

Im Basketball soll nach den Herbstferien, also Ende des Monats, der Startschuss zur Saison 2020/21 fallen. Ob es aber wirklich so kommt?

Es scheint angebracht, ein Fragezeichen hinter den Saisonstart zu setzen. Jedenfalls haben die Verantwortlichen des Westdeutschen Basketballverbandes (WBV) die Vertreter der Basketballkreise und -vereine zwecks eines Informationsaustausches für Montagabend (19. Oktober) zu einer Digitalen Mitgliederkonferenz eingeladen.

Das Thema: „Immer mehr Corona – was jetzt?“

Das Thema der Konferenz: „Immer mehr Corona – was jetzt?“ Mit anderen Worten: Es geht um die Fragestellung eines möglichen Einflusses der steigenden Corona-Infektionszahlen auf den Spielbetrieb.

Die Verbands-Verantwortlichen wollen eine Diskussion mit den Kreis- und Vereinsvertretern führen, um ein Stimmungsbild von der Basis zu erhalten.

Das Interesse an einer solchen Diskussion ist offenbar groß. Jedenfalls berichtet WBV-Präsident Uwe J. Plonka im Vorfeld von zahlreichen Anmeldungen für die Konferenz.

WBV-Präsident: „Es geht nur gemeinsam“

Plonka hat sich vorab schon auf der Internetseite des Verbandes zur aktuellen Situation geäußert. Er wolle nicht ausschließen, dass der WBV gezwungen sei, „weitere Maßnahmen zu initiieren“, so Plonka.

„Wir haben im Jugendausschuss und im Präsidium getagt und uns gefragt, müssen wir das Hygiene-Rahmenkonzept weiter anpassen und können wir den Spielbetrieb für alle Beteiligten sicher organisieren?“

Solche Fragen sollen in dem Digitalen Meeting mit den Kreis- und Vereinsvertretern geklärt werden. „Das geht nur gemeinsam“, sagt Plonka.

Ein hohes Maß an Verunsicherung

Aus den Vereinen habe er schon gehört, dass es dort ein hohes Maß an Verunsicherung gibt. „Die Vereine schreiben, dass sie das Hygienekonzept nicht so einfach umsetzen können. Darüber hinaus gibt es Fragen wie ,Dürfen wir aus Nicht-Hotspots in Hotspots fahren und finden die Spiele dort überhaupt statt. Und wenn ja, unter welchen Bedingungen?‘

Als Verband würde man gerne genauere Vorgaben machen. „Aber das geht leider nicht. Wir sind weder das Gesundheitsamt noch das Ordnungsamt. Wir können nur einen Rahmen liefern“, erklärt der WBV-Chef im Vorfeld der Konferenz.

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Redaktion Schwerte
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