Heute wäre es mit dem Amateurfußball weitergegangen. © Jens Lukas

Ein Co-Trainer, der gerade erst angefangen hat, hört schon wieder auf

Von einem Schwerter Fußball-Bezirksligisten gibt es eine weitere Personalie für die Saison 2021/22 zu vermelden. Dabei handelt es sich um einen Abgang.

So richtig hatte die Saison 2020/21 in der Fußball-Bezirksliga 8 noch gar nicht begonnen, da war sie wegen Corona auch schon wieder unterbrochen – bis auf Weiteres.

Das gilt auch für den VfL Schwerte, der ganze fünf Saisonspiele bestritten hat – fünf Spiele in der Trainerkonstellation mit Dominik Buchwald als Chefcoach sowie den beiden Co-Trainern Yannis Schwarze, der zudem als Spieler auf Torejagd geht, und Marvin Waldschmidt.

Marvin Waldschmidt: „Eine sehr gute Zusammenarbeit“

Letztgenannter war erst im Sommer zum Trainerteam der Blau-Weißen gestoßen – steht aber zur nächsten Saison schon nicht mehr zur Verfügung. „Aus sportlicher Sicht ist dies natürlich denkbar unglücklich. Wir haben ja erst im Sommer in dieser Konstellation begonnen, und es war eine sehr gute Zusammenarbeit“, sagt Waldschmidt.

Sein Aufhören hat ausschließlich private Gründe. Denn im Hause Waldschmidt gibt es in ein paar Monaten Zuwachs – für den 16 Monate alten Sohnemann kündigt sich im Sommer ein Schwesterchen an.

Co-Trainer Marvin Waldschmidt steht dem VfL Schwerte aus familiären Gründen in der nächsten Saison nicht mehr zur Verfügung. © Bernd Paulitschke © Bernd Paulitschke

Marvin Waldschmidt erläutert die Konstellation: „Das Training vorbereiten, abends dann zum Platz und sonntags zum Spiel – mit einem kleinen Kind war das teilweise schon tricky, aber es ging noch. Aber mit dem zweiten Kind wird es einfach zu viel“, sagt Waldschmidt, der „ganz nebenbei“ auch noch einen Zivilberuf als Polizist ausübt.

Keine Freudensprünge, aber Verständnis beim VfL

Bei der Sportlichen Leitung des VfL Schwerte löste Waldschmidts Entscheidung zwar keine Freudensprünge aus, doch zeigten Kamal Hafhaf in seiner Funktion als Sportlicher Leiter und auch Trainer Dominik Buchwald volles Verständnis. „Gerade mit Dominik werde ich auch weiter in Kontakt bleiben“, meint Waldschmidt, der die sportliche Entwicklung der VfL-Mannschaft weiterhin verfolgen wird – in der nächsten Saison dann aber nicht mehr als Co-Trainer an der Seitenlinie, sondern als interessierter und möglicherweise Kinderwagen schiebender Beobachter.

Handlungsbedarf auf der Position des Co-Trainers

Wer in der Spielzeit 21/22 der Co-Trainer an Dominik Buchwalds Seite sein wird, ist laut Kamal Hafhaf noch nicht entschieden. Handlungsbedarf besteht aber auf jeden Fall – umso mehr, weil auch Yannis Schwarze den Posten als „Co.“ nicht mehr bekleiden wird. Schwarze will sich beim VfL ganz auf seinen Part als Spieler konzentrieren.

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Redaktion Schwerte
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