Tommaso Loto (Nummer 16) hat mit dem Geisecker SV gegen den TSC Eintracht Dortmund das erste Testspiel im Rahmen der Saisonvorbereitung absolviert. © Nils Foltynowicz
Fußball-Testspiele

Ein standesgemäßes Resultat und ein Ergebnis, das den Schwerter Trainer nicht juckt

Auf eigenem Platz gegen klassentiefere Gegner - das müsste für zwei Schwerter Bezirksligisten doch eine machbare Testspielaufgabe gewesen sein. Dem war aber am Sonntag nur teilweise so.

Mit dem TSC Eintracht Dortmund (Kreisliga A) hatte sich der Geisecker SV zu seinem ersten Testspiel im Rahmen der Vorbereitung auf die neue Saison ebenso einen klassentieferen Gegner eingeladen wie Ligarivale ETuS/DJK Schwerte. Dessen Kontrahent, der MSV Iserlohn, spielt sogar zwei Klassen tiefer.

Doch wer mit einem Erfolgserlebnis der „Östlichen“ gerechnet hatte, der war am Sonntag schief gewickelt. Mit einem 6:3-Sieg verließen die Iserlohner den EWG-Sportpark in Schwerte-Ost – so hatte man sich den Auftakt in den Reigen der Testspiel beim ETuS/DJK ganz sicher nicht vorgestellt. Die Geisecker dagegen gewannen standesgemäß mit 4:2.

ETuS/DJK Schwerte – MSV Iserlohn 3:6 (2:2)

Als erstes Statement nach dem überraschenden Ergebnis gegen die zwei Klassen tiefer spielenden Iserlohner hatte ETuS/DJK-Trainer André Haberschuss ein Kompliment für den Gegner parat: „Das ist ein richtig starker B-Ligist. Ich schätze mal, dass die aufsteigen werden“, so Haberschuss.

Und was war mit seiner Truppe los? „Natürlich sind sechs Gegentore zu viel. Aber ganz ehrlich: Das Ergebnis juckt mich nicht. Heute ging es nur darum, so langsam wieder in den Rhythmus zu kommen. Und es hat sich keiner verletzt – und darum bin ich froh“, meinte der Trainer.

Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit ging es mit einem 2:2 in die Kabinen. Yannik Körner und Mijo Martinovic hatten die Gastgeber zweimal in Führung gebracht, Iserlohn glich zweimal aus.

Tim Mühlhof hatte im ersten Testspiel des ETuS/DJK Schwerte allen Grund zum Hadern. die Östlichen verloren mit 3:6. © Nils Foltynowicz © Nils Foltynowicz

Nach Wiederanpfiff präsentierten sich die Schwerter in der Defensive mehrfach offen wie das sprichwörtliche Scheunentor. Hinzu kam, dass zahlreiche Spielerwechsel nicht gerade förderlich für den Spielfluss waren.

Jede Menge Chancen liegen lassen

Zudem ließen die Platzherren jede Menge Chancen liegen – abgesehen von Körners Abstaubertor zum zwischenzeitlichen 3:5. Auf der anderen Seite war fast jeder Schuss der spielstarken Iserlohner ein Treffer.

Schwerte: Lukas Hedtheyer, Yannik Körner, Mijo Marinovic, Nouri Bah, Kevin Loke, Marcel Neumann, Eliezer Gaston-Mbunga, Tim Mühlhof, Filipe Barreto Ferreira, Yücel Balta, Milos Bratic, Dustin Schürholz, Leon Parr, Dennis Cela, Kadir Yilmaz.

Tore: 1:0 Körner (7.), 1:1 (26.), 2:1 (45.), 2:2 (45.), 2:3 (62.), 2:4 (65.), 2:5 (69.), 3:5 Körner (80.), 3:6 (90.).

Geisecker SV – TSC Eintracht Dortmund 4:2 (2:2)

Hochzufrieden zeigte sich Geiseckes Trainer Thomas Wotzlawski nach dem ersten Testspiel der „Kleeblätter“ – nicht nur wegen des Sieges, sondern vor allem auch wegen des Auftretens. „Alle 18 Feldspieler, die zum Einsatz kamen, haben nicht vergessen Fußball zu spielen. Wir waren über 90 Minuten die aktivere Mannschaft. Das hat Spaß gemacht“, so Wotzlawski.

Linus Scheen brachte den Ball nach einer Flanke von Leuer auf den zweiten Pfosten im zweiten Nachschuss zum 1:0 im Kasten unter. Dann geriet Geisecke aber durch einen Doppelschlag in Rückstand. „Die Treffer sind nach Standards und ein bisschen Pingpong gefallen. Ansonsten war unsere Abwehr stabil“, berichtete Wotzlawski.

Noch vor der Pause gelang Lukas Schäfer nach einem Torwartfehler per Kopf aus fünf Metern ins leere Tor der Ausgleich. Im zweiten Abschnitt sorgte Dennis Huck mit einem Flachschuss (Vorarbeit Yildirim) für die erneute Führung, ehe Patrick Filla mit einem Kopfball nach Freistoß von Huck den Endstand herstellte.

Geisecke: Sebastian Beutler (46. Tim Pullack), Julian Boethin (66. Oguzhan Kutlu), Patrick Pietrzinski (61. Cangün Akgün), Mathis Leuer (61. Adam Bouadjaj), Maximilian Wolff, Linus Scheen (46. Dennis Huck), Luis Pothmann (55. Jannis Kassel), Tommaso Loto, Lukas Schäfer (55. Patrick Filla), Tom Wotzlawski (46. Mert Yildirim), Tim Ollerdissen (54. Daniel Bartmann).

Tore: 1:0 Scheen (21.), 1:1 (28.), 1:2 (35.), 2:2 Schäfer (44.), 3:2 Huck (57.), 4:2 Filla (84.).

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