Lothar Huber (li.) und Christoph Pajdzik bilden das Trainergespann des VfB Westhofen. © Bernd Paulitschke
Fußball-Kreisliga A

Nach erster Saisonniederlage fällt VfB Westhofen eine gravierende Personalentscheidung

Der VfB Westhofen hat am Sonntag erstmals in dieser Saison ein Meisterschaftsspiel verloren. Deshalb zweifelt die Vereinsführung aber keineswegs an der sportlichen Führung - im Gegenteil.

So ärgerlich es für alle Beteiligten des VfB Westhofen war, die Partie beim TSC Eintracht Dortmund mit 1:2 verloren zu haben: Tabellarisch ist nicht allzu viel passiert – der VfB führt das Klassement der Dortmunder Kreisliga A1 immer noch an.

Im Nachgang der ersten Saisonniederlage ließ Trainer-Routinier Lothar Huber keinen Zweifel daran, dass das verlorene Spiel beim Tabellenfünften nichts an der ambitionierten Westhofener Zielsetzung verändert hat – der Aufstieg in die Bezirksliga soll am Ende der Saison herausspringen.

Marcus Wiesehöfer: „Es gibt frohe Kunde zu vermelden“

Doch unabhängig davon, ob der Sprung in den überkreislichen Fußball wirklich gelingt oder ob der VfB eine weitere Saison in der Kreisliga A verbringen muss, hat die Vereinsführung schon jetzt eine gravierende Personalentscheidung für die Spielzeit 2022/23 gefällt: „Es gibt eine frohe Kunde zu vermelden: Wir machen weiter mit dem Trainer-Duo Lothar Huber/Christoph Pajdzik“, gab VfB-Geschäftsführer Marcus Wiesehöfer am Freitag bekannt.

Auch auf dem Posten des Sportlichen Leiter gibt es in Westhofen keine Veränderung. Mit anderen Worten: Auch mit Leonard Gashi setzen die Westhofener die Zusammenarbeit fort.

Es bleibt bei der bewährten Konstellation

Damit bleibt es an der Seitenlinie bei der bewährten Konstellation mit dem 36-jährigen Pajdzik, der seit 2018 beim VfB als Trainer tätig ist, und dem fast doppelten so alten Ex-BVB-Profi Huber. Dieser fungiert seit Sommer 2020 im Trainergespann mit Pajdzik – eine Konstellation, die nach Aussage beider Trainer reibungslos funktioniert.

Die Trainerfrage für die nächste Saison ist also geklärt, was zugleich für die Westhofener Verantwortlichen der Startschuss zu den Gesprächen mit den Spielern ist. „Damit werden wir jetzt anfangen“, sagt Marcus Wiesehöfer, der auf die besondere Situation hinweist, in der sich die Westhofener befinden. „Wir müssen zweigleisig planen.“ Denn natürlich ist es das Bestreben aller Beteiligten, dass der VfB Westhofen in der nächsten Saison in der Bezirksliga spielt. Aber sicher sein kann man sich da noch nicht, schließlich ist erst gerade mal ein Drittel der Saison absolviert.

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Redaktion Schwerte
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