Elias Sträter (li.), der erst im Sommer 2020 zum Schützenhof gekommen war, verlässt den VfL Schwerte in Richtung Huckarde. © Bernd Paulitschke
Fußball-Bezirksliga

Nur ein kurzes Intermezzo – weil es Ärger gab? Ein klares Nein als Antwort von Elias Sträter

Wenn sich die Wege eines Spielers und eines Vereins schon nach kurzer Zeit wieder trennen, hat es meistens Zoff gegeben - in diesem Fall aber nicht, sagt Elias Sträter zum Abgang vom VfL Schwerte.

Es war nur ein kurzes Intermezzo: Elias Sträter hatte sich erst im Sommer 2020 dem Fußball-Bezirksligisten VfL Schwerte angeschlossen. Zur neuen Saison aber wird Sträter nicht mehr auf dem Schützenhof spielen. Der Offensivspieler hat den VfL verlassen, um sich dem Dortmunder Bezirksligisten SV Westfalia Huckarde anzuschließen.

In vier der fünf Saisonspiele, die die Schwerter in der Abbruchsaison 2020/21 im Herbst des vergangenen Jahres absolviert haben, war Sträter am Ball und konnte sich dabei sogar einmal in die Torschützenliste eintragen: Gleich in seinem ersten Bezirksliga-Spiel für die Schwerter traf Sträter zum 1:1 gegen die Zweitvertretung des ASC 09 Dortmund und rettete damit seinerzeit das Unentschieden.

Aber warum kehrt der 28-Jährige denn dem VfL Schwerte schon nach so kurzer Zeit den Rücken? Gab es Ärger? Ein klares Nein. Elias Sträter ist weit davon entfernt, schlecht über den VfL Schwerte zu sprechen. Der Wechsel nach Huckarde sei nichts gegen Schwerte, sondern habe rein praktische Gründe, so Sträter. Er wohnt nur wenige Minuten von der Huckarder Sportanlage entfernt.

Sträters „Good-will-Aktion“ im Sommer 2020

Umgekehrt hört man auch von den VfL-Verantwortlichen nur Positives über Sträter. „Elias ist ein Supertyp, der bei uns immer herzlich willkommen ist“, sagt Kamal Hafhaf, Sportlicher Leiter des VfL Schwerte. In einer „Good-will-Aktion“, so Hafhaf, sei Sträter über den Kontakt zu seinem Kumpel Yannis Schwarze im Sommer 2020 zum Schützenhof gekommen, „Und dann hat er es bei uns auch durchgezogen“, sagt Hafhaf anerkennend.

Mit Schwarze und auch Torwart David Graudejus hatte Sträter schon vor einigen Jahren zu Westfalenliga-Zeiten beim Hombrucher SV zusammengespielt. Nun kehrt er in den Dortmunder Amateurfußball zurück – wenn auch zwei Ligen tiefer.

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