Trainer André Haberschuss ist mit seinem Team in den ersten beiden Saisonspielen leer ausgegangen. © Manuela Schwerte
Fußball-Bezirksliga

Schwerter Bezirksligist trifft das Tor nicht und muss weiter auf Top-Spieler verzichten

Null Punkte nach zwei Spielen - der Blick auf die Tabelle macht als Anhänger des ETuS/DJK Schwerte keinen Spaß. Die Alarmglocken läuten in Schwerte-Ost aber noch nicht, sagt der Trainer.

Nach der 1:2-Derbyniederlage gegen den Geisecker SV legte ETuS/DJK-Trainer André Haberschuss dieselbe Platte auf wie eine Woche vorher. „Wir machen die Dinger einfach nicht rein“, sagt Haberschuss – wie schon bei der 1:3-Auftaktniederlage in Alstedde sah der Coach in der schwachen Chancenverwertung die Hauptursache für die Niederlage.

Somit liegt auf der Hand, was in dieser Woche der Haupttrainingsinhalt der Einheiten im EWG-Sportpark sein wird: „Torschusstraining – auch aus fünf Metern“, so Haberschuss in der Hoffnung, dass seine Stürmer ihre Treffsicherheit zurückgewinnen. Das gilt in allererster Linie für Ismail Ayar, in der abgebrochenen Saison 2019/20 mit 15 Toren in 20 Spielen der Top-Torjäger, und für Kadir Yilmaz, der in den Testspielen vor der Saison regelmäßig getroffen hatte.

Felgner und Smajlovic stehen nicht voll im Saft

Mit Tobias Felgner und Jasmin Smajlovic brachte Haberschuss zwei andere Offensivkräfte, die normalerweise Stammplatz-Potenzial besitzen, erst mit Beginn der zweiten Halbzeit. Weil beide nur eingeschränkt trainieren können, standen sie im Derby nicht von Beginn an auf dem Platz, erklärte der Trainer. Doch auch wenn die beiden nicht „voll im Saft“ stehen, erst mit ihnen kam Schwung in das bis dahin ziemlich maue Angriffsspiel der „Östlichen“.

Und noch eine Personalie des ETuS/DJK: Bis zum Debüt des oberliga-erfahrenen Semih Aktas, den die Schwerter Ende Juli als Neuzugang präsentierten, wird es noch eine Weile dauern. Aktas hat nach einem Trümmerbruch eine Zeh-Operation hinter sich und fällt weiterhin aus.

Haberschuss ist von Panikmache weit entfernt

Trotzdem ist André Haberschuss meilenweit davon entfernt, in Panik zu verfallen. „Wenn wir uns keine Torchancen erarbeiten würden, sähe es vielleicht anders aus. Aber dem ist ja nicht so“, sagt der Trainer. Und irgendwann werden Ayar, Yilmaz und Co. ja wohl das Tor wieder treffen.

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Redaktion Schwerte
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