Trainer Fabian Kampmann (li.) und sein neuer „Co.“, Janis Nicolaßen (re.), umrahmen die zwölf Neuzugänge, mit denen der SC Berchum/Garenfeld die erste Landesligasaison seiner Vereinsgeschichte in Angriff nimmt: Eroll Bojku, Gazmen Sala, Marek Kulzcycki, Josse Zeising, Dustin Röhrig, Eugen Melikhov, Nico Hryn (stehend v.li.) sowie Bruno Falcone, Maximian Gertig, Lukas Leuchtmann, Jaime Labinski und Patrick Borchert (sitzend v.li.). © Bernd Paulitschke
Fußball

Team-Check: Der SC Berchum/Garenfeld vor der ersten Landesligasaison

Trainer Fabian Kampmann will mit seinem Team nach dem Aufstieg mit dem Abstiegsgespenst möglichst keine Bekanntschaft machen. Viele Liga-Konkurrenten kommen aus dem Sieger- und Sauerland.

Der Saisonstart der Amateurfußballer wirft seine Schatten voraus. Am 6. September soll es losgehen, auch für die Mannschaften von der der Landesliga bis zur Kreisliga A. Wir nehmen die heimischen Vertreter dieser Spielklassen unter die Lupe und beginnen an dieser Stelle mit dem SC Berchum/Garenfeld.

Das Saisonziel: Als Aufsteiger betreten die Berchum/Garenfelder Neuland. Denn in der Landesliga um Punkte zu spielen, ist ein Novum in der Vereinsgeschichte des Sportclubs. Trainer Fabian Kampmann ist sehr zuversichtlich, dass es nicht bei einem einjährigen Intermezzo in dieser Spielklasse bleibt. „Oberstes Ziel ist es, dass wir alle viel Spaß haben. Wir wollen so früh möglich zusehen, dass wir nichts mit dem Abstieg zu tun bekommen“, sagt der Trainer.

Kommen und Gehen: Das Gesicht der Mannschaft hat sich im Vergleich zum Aufstiegsjahr deutlich verändert. Fast die Hälfte der Spieler des 25-köpfigen Kaders sind Neuzugänge. Mit Patrick Borchert, der allerdings vorher schon mal höherklassig unterwegs war, und Eroll Bojku kommen zwei Akteure aus der Kreisliga A, die Trainer Kampmann als positive Überraschung der Saisonvorbereitung bezeichnet. Insgesamt sorgen die vielen Neuen für einen ausgeprägten Konkurrenzkampf. „Eine erste Elf wird es allein schon wegen der hohen Anzahl an Spielen nicht geben. Ich habe bestimmt 17, 18 Spieler zur Verfügung, die ich problemlos in der Anfangsformation bringen kann“, meint der Trainer. Selbst der Abgang des nach Ennepetal in die Oberliga gewechselten Nicolas Külpmann sollte damit mehr als kompensiert werden können.

Christian Deuerling gehört zu den erfahrenen Akteuren beim Aufsteiger SC Berchum/Garenfeld. © Bernd Paulitschke © Bernd Paulitschke

Die Vorbereitungsphase: „Richtig gut“ lautet Kampmanns Antwort auf die Frage, wie die Vorbereitungsphase aus seiner Sicht gelaufen ist. In den Ergebnissen der Testspiele spiegelt sich diese positive Einschätzung allerdings nur bedingt wider. Denn fünf der neun Partien – allerdings zum Großteil gegen klassenhöhere Gegner – beendeten die Berchum/Garenfelder als Verlierer.

Der Trainer: Fabian Kampmann (35) geht in sein zweites Trainerjahr in Garenfeld. Nachdem er zuvor beim FC Iserlohn, Hombrucher SV und VfL Bochum im ambitionierten Nachwuchsbereich tätig war, stieg er in seiner Premierensaison als Trainer einer Seniorenmannschaft auf Anhieb auf. Nun brennt Kampmann, sich auch eine Liga höher zu behaupten – was genauso für seine Spieler gilt.

Prognose: Angesichts der vielen Berchum/Garenfelder Liga-Konkurrenten aus dem Sieger- und Sauerland, über die in unseren Gefilden nicht allzu viel bekannt ist, fällt eine seriöse Einschätzung nicht leicht. Doch der Kader des SC Berchum/Garenfeld sollte auch in der Breite stark genug besetzt sein, um das Saisonziel des Aufsteigers realistisch erscheinen zu lassen. Lehnen wir uns mal ein Stück weit aus dem Fenster: Mit dem Abstieg wird der SC Berchum/Garenfeld nichts zu tun bekommen.

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Redaktion Schwerte
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