Das Trainer- und Betreuerteam sowie die Neuzugänge des SC Hennen: Co-Trainer Christian Manza, Trainer Holger Stemmann, Florian Winterhoff, Eike Depmeier, Betreuer Ricky Bohn und Betreuer Yasar Koc (stehend v.li.) sowie Niclas Palmer, Idris Chamdin, Kevin Loto und Redouan El Jarroudi (kniend v.li.). Auf dem Foto fehlen Tayfun Öztürk, Noah Culduz und Robin Batze. © Bernd Paulitschke
Fußball-Bezirksliga

Team-Check: Der SC Hennen und seine „Baustelle“ vor dem Saisonstart

In der bevorstehenden Saison an eine Rückkehr in die Landesliga zu denken, aus der der SC Hennen 2018 abgestiegen ist, wäre wohl vermessen.

Nach der Umgruppierung des VfL Schwerte, ETuS/DJK Schwerte und Geisecker SV und dem Landesliga-Aufstieg des SC Berchum/Garenfeld ist der SC Hennen die einzige Mannschaft aus dem Bereich des Schwerter Stadtsportverbandes, die auch in der kommenden Saison in der Bezirksliga-Staffel 6 um Punkte spielt.

Das Saisonziel:

In der wegen Corona vorzeitig beendeten Saison 2019/20 standen für die „Zebras“ zum Zeitpunkt des Abbruchs nur fünf Siege aus 20 Spielen zu Buche.

Und für die neue Spielzeit backt Trainer Holger Stemmann kaum größere Brötchen: „Wir hoffen, dass wir möglichst schnell dahin kommen, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben“, sagt der „Zebra“-Trainer.

Kommen und Gehen: „Es sind ein paar richtig gute Neuzugänge hinzugekommen“, meint Stemmann.

In allererster Linie trifft das auf Rückkehrer Tayfun Öztürk zu. Aber auch Eike Depmeier, den Stemmann noch aus seiner Langscheder Zeit kannte, hat Führungsspieler-Potenzial.

Hinzu kommen mehrere Spieler, die noch Entwicklungspotenzial haben und die Stemmann als „junge Hoffnungsvolle“ bezeichnet.

Idris Chamdin ist ein junger Torwart-Neuzugang aus Holzwickede, der sich Hoffnungen machen darf, zum Bezirksliga-Saisonstart am kommenden Sonntag zwischen den Hennener Pfosten zu stehen. © Bernd Paulitschke © Bernd Paulitschke

Andererseits dürfe man aber auch nicht vergessen, dass es im Vergleich zur Vorsaison auch Aderlass gibt – ein Stürmer wie Michael Weigelt gleichwertig zu ersetzen, ist nicht ganz so einfach.

Die Vorbereitungsphase: „Ein Ergebnis-Problem“ hat der Trainer für sein Team bei der Bewertung der Testspiele ausgemacht. Ein einziger Sieg (4:2 gegen Ergste) steht aus sechs Partien zu Buche.

Vier Vorbereitungsspiele, darunter auch gegen tieferklassige Mannschaften, gingen dagegen verloren. „Meistens haben wir gar nicht so schlecht gespielt. Aber die Chancenverwertung ist eine echte Baustelle“, meint der Trainer.

Der Trainer: Holger Stemmann (48) geht in sein zweites Trainerjahr bei den „Ze-bras“. Der A-Lizenzinhaber schätzt das ruhige Umfeld des SC Hennen und die gute Zusammenarbeit mit dem Vorstand und auch seinem Co-Trainer Christian Manza.

Mit anderen Worten: Stemmann fühlt sich rundherum wohl in Hennen und genießt umgekehrt eine hohe Wertschätzung bei den Vereinsverantwortlichen.

Die Prognose: Auch wenn sich Blicke des SC Hennen wohl eher nach unten richten müssen als in Richtung Spitze, sollten die „Zebras“ in der Lage sein, die Distanz zur Abstiegszone zu wahren.

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Redaktion Schwerte
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